Weiße Zwerge und rote Riesen
Unsere Umgebung ist der Ort, den wir am besten kennen - könnte man denken. Nicht so im Falle unserer aus etwa 100 Milliarden Sonnen bestehenden Milchstraße: Unser Wissen über die uns nächstliegenden Bereiche war lange Zeit grob unvollständig.
Warum beobachten Astronomen die Sterne? Um aus deren Vergangenheit auf unsere Zukunft schließen zu können. Das Spezialgebiet des Astronomen Thomas Posch, der seit drei Jahren die Uni-Sternwarte in Wien leitet, ist der kosmische Staub und da besonders die Frage, wie Planetensysteme aus Staubteilchen entstehen.
Für die Funktionsweise von Teleskopen, für weiße Zwerge und das Ende von Sternen in rotem Dampf interessieren sich die Ö1 Kinderuni-Reporter und -Reporterinnen Florina, Jennifer, Stefan und Clemens. Wenn sich sterbende Sterne zu Roten Riesensternen aufblähen, erzeugen sie nämlich in den äußersten Schichten Staub, aus dem sich später die Planeten zusammensetzen. Ohne diesen Staub gäbe es kein Eisen, mit dem das Blut Sauerstoff transportiert, und unseren Knochen stünde kein Kalzium zur Verfügung.

Die Ö1 Kinderuni-Reporter und -Reporterinnen Teresa Flurina Schneider, Jennifer Warisch, Stefan Zeman und Clemens Klausbruckner wollen von Thomas Posch alles über unsere Milchstraße wissen.
02.08.2009
Ö1 Kinderuni mit der Kinderuni Wien
Die Sendung fand in Kooperation mit der Kinderuni Wien statt.
Ö1 Kinderuni in "Der Standard"
Die Kinderuni am kommenden Samstag in der Tageszeitung Der Standard beantwortet Fragen rund um die Milchstraße.
Mehr zu den österreichischen und europäischen Kinderunis in science.ORF.at
Hör-Tipp
Ö1 Kinderuni, jeweils Sonntag, 17:10 Uhr