Gemeinsame Forschungsschwerpunkte

AIT und Verteidigungsministerium

Ob Internet-Kriminalität, Bio-Sensoren für Gesundheit oder das Computersimulation von Truppenbewegungen: Österreichisches Bundesheer und Austrian Institute of Technology forschen gemeinsam.

Das österreichische Bundesheer und das Austrian Institute of Technology, die größte außeruniversitäre Forschungsorganisation Österreichs, schließen ein Kooperationsabkommen: fünf Jahre lang sollen unterschiedlichste Themen gemeinsam erforscht und entwickelt werden.

Große Bandbreite von Themen

Ob militärische Gesundheitsfragen; eigenständige Energieversorgung oder Computersimulation von Truppenbewegungen - die Bandbreite der möglichen Vernetzung von ziviler und militärischer Forschung sei groß; Verteidigungsminister Norbert Darabos nennt ein Beispiel, wo Bundesheer und AIT "Austrian Institute of Technology" gemeinsam forschen wollen.

"Wir haben hier Szenarien zu entwickeln, was die zukünftige operative und taktische Planung von Einsätzen betrifft. Das zuständige Department des AIT verfügt über entsprechende Expertisen, kann Analyse- und Simulationstools für Truppenbewegungen, zum Beispiel Logistiksimulation oder auch bei Ankunftszeitprognosen bieten. Das können wir als Österreichisches Bundesheer im Gegenzug nützen. Das sollte ein greifbares Beispiel dieser Kooperationen sein", sagt Minister Darabos.

Hannes Androsch, Aufsichtsrats-Vorsitzender des AIT erweitert die möglichen gemeinsamen Forschungsthemen um das Beispiel Sicherheit/ Security: "Da ist jetzt nicht wehrtechnische Security im engeren Sinn gemeint, sondern da ist Cyber-Security gemeint, also IT-Security."

Kein Geld vom Ministerium

Übrigens bekommt das Austrian Institute of Technology, die größte außeruniversitäre Forschungsorganisation Österreichs, kein Geld vom Ministerium für Forschungsprojekte; laut Androsch besteht der Profit darin, dass "Ressourcen gebündelt" werden. Die Forschungskooperation wurde heute offiziell unterzeichnet und für fünf Jahre abgeschlossen.