Metaller: Keine Gespräche am Wochenende

In der Metallindustrie stehen die Zeichen weiter auf Arbeitskampf. Die Gewerkschaft beharrt auf Lohnerhöhungen von 5,5 Prozent. Der Chef-Verhandler der Arbeitgeber, Christof Hinteregger, lehnt Kompromiss-Gespräche am Wochenende ab.

Abendjournal, 14.10.2011

Christof Hinteregger, Chefverhandler der Arbeitgeber, im Gespräch mit Astrid Lexer-Petermann

Die österreichische Metallerbranche steht ganz im Zeichen von Streiks. Rund 100.000 Metaller haben die Maschinen für den ganzen Tag oder zumindest für eine Schicht ruhen lassen. Betroffen waren davon unter anderem das Opel Werk in Wien Aspern, das voestalpine-Werk in Linz, aber auch Magna oder BMW. Insgesamt haben die Metaller rund 200 Betriebe bestreikt.

Und die Gewerkschaft hat die Gangart noch einmal verschärft und will am Montag weiterstreiken, sollten die Arbeitgeber am Samstag oder Sonntag nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren. Der Chef-Verhandler der Arbeitgeber, Christof Hinteregger, lehnt allerdings Gespräche am Wochenende ab. Es bleibe beim schon lange vereinbarten Termin am kommenden Donnerstag. Auf die Frage, ob das den Betrieben nicht schade, antwortet Hinteregger, das müssten die Betriebsräte und Mitarbeiter selbst wissen. Sie schaden jedenfalls ihren eigenen Unternehmen damit.

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