Nach Entschuldigung "Sache erledigt"
"Tetschn": Strache nimmt Scheuch in Schutz
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sieht keinen Grund für Konsequenzen gegen den Chef der Kärntner Freiheitlichen Uwe Scheuch wegen dessen Aussage, Lehrer sollten hin und wieder "ein kleine Tetschn geben können". Scheuch habe sich entschuldigt, deshalb sei die Angelegenheit erledigt, sagt Strache.
8. April 2017, 21:58
Mittagsjournal, 16.5.2012
"Entschuldigung zur Kenntnis nehmen"
In einer Art Entschuldigung hatte Uwe Scheuch angeführt, eine "Tetschn" sei keine "Watschn" und er habe die "Tetschn" nicht als körperliche Gewalt verstanden wissen wollen. Für den Chef der Bundes-FPÖ, Heinz-Christian Strache , gibt es hingegen keinen Unterschied zwischen einer "Tetschn" und einer "Watschn". Er lehne jede Form von körperlicher Gewalt in der Erziehung ab, so Strache. Straches Entschuldigung sei aber nicht halbherzig gewesen, sondern "ehrlich und klar und sollte zur Kenntnis genommen werden".
Kein Rücktrittsgrund
Scheuch habe - "zwar in einer falschen Art und Weise" - darauf hinweisen wollen, welche Schwierigkeiten es mit verhaltensauffälligen Schülern gebe und dass man überlegen müsse, mit welchen Disziplinarmöglichkeiten man diese Probleme in den Griff bekommen könne. Strache sieht keinen Grund, dass Uwe Scheuch als Bildungsreferent in Kärnten zurücktreten sollte: "Man sollte nicht jemanden wegen einer falschen Semantik gleich wieder mit übertriebenen Forderungen konfrontieren."
