Julia Fischer spielt Violinkonzerte von Dvorak und Bruch

Eine wirklich feine Künstlerin

Die Mutter ist eine Pianistin aus der Slowakei, der Vater Mathematiker aus Deutschland. Tochter Julia Fischer wird heuer 30, seit zehn Jahren geigt sie als Solistin mit den besten Dirigenten und Orchestern der Welt, seit sieben Jahren hat sie eine Universitätsprofessur, dazu ist sie in der Lage, sich nach einem absolvierten Violinkonzert an den Konzertflügel zu setzen und das Grieg-Konzert zu spielen.

Julia Fischer hat nun mit dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Dirigenten David Zinman das erste Violinkonzert von Max Bruch und jenes von Antonin Dvorak aufgenommen. Die CD ist vor gerade vier Wochen erschienen und erregt ganz offensichtlich weltweit Begeisterung.

(Dvorak und Bruch: Violinkonzerte / Julia Fischer, Tonhalle-Orchester Zürich, David Zinman / Decca)

Gustav Danzinger, 10. 4. 2013