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Open Innovation
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Naturbeobachtungen

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Wie weiß man, wie viele Wildtiere es in der Großstadt gibt? Wie weit Wanderfalter fliegen oder wie sich eine Hagelfront auswirkt? Die Daten dafür kommen auch von Bürger/innen, die Sichtungen melden und auch mit Fotos belegen.

Das Wissen der Vielen

Wissenschaftler/innen zählen weltweit verstärkt auf die Mitwirkung von Laien. Die citizen science, die Bürger/innenforschung wird, verknüpft mit den Möglichkeiten der digitalen Medien und der Sozialen Netzwerke, zur Drehscheibe für Forschungsprojekte.

Wildtiere in der Stadt

Hat ein Fuchs in der Stadt Ihren Weg gekreuzt? Haben Sie einen Dachsbau in der City entdeckt? Mailen Sie Fotos von Wildtieren in der Stadt an wildtiere@oe1.orf.at. Ihre Sichtungen fließen in das Wissenschaftsprojekt "Wildtiere im urbanen Lebensraum" des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien ein. Ö1 veröffentlicht Ihre Fotos.

Die Massenwanderung von Schmetterlingen konnte mit Hilfe Hunderter Naturbeobachter erstmals entschlüsselt werden, die Erforschung des Klimawandels und des Aussterbens von Arten werden durch die Datenerhebung von Bürger/innen unterstützt.

Ein beeindruckendes Projekt war der "Galaxy Zoo": Hobbyastronom/innen begutachteten binnen vier Jahren Hunderttausende Aufnahmen des Weltraumteleskops Hubble, um Galaxien als eher kugel- oder eher spiralförmig zu klassifizieren. Das "Wissen der Vielen" war in diesem "Crowdsourcing"-Projekt den Computerprogrammen überlegen.

Im Rahmen des Schwerpunktes "Open Innovation" widmet sich die Sendung "Vom Leben der Natur" im Lauf des Jahres unterschiedlichen "Citizen Science"-Projekten. Forschungsinitiativen, interaktive Websites und Beiträge von Bürger/innen zur Wissensgesellschaft werden vorgestellt bzw. miteinander verknüpft.

17.05.2013

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