Wo die Feen wohnen

Putti, Girlanden und vor allem eine Vielzahl von verschiedenen Tieren - Schnecken, Frösche, Bienen, Pferde, Eidechsen, Löwen und Adler - sind auf den Häusern im Coppedè-Viertel zu sehen. Als ein verzaubertes, verwunschenes Feenland wurden die Straßen rund um die Piazza Mincio in Rom bezeichnet.

  • Eingang Quartiere Coppedè

    Eingang Quartiere Coppedè

    ORF/CHRISTINA HÖFFERER

  • Coppedè-Viertel

    Coppedè-Viertel

    ORF/CHRISTINA HÖFFERER

  • Feenvilla

    Feenvilla

    ORF/CHRISTINA HÖFFERER

|

Zur freien Gestaltung

Gino Coppedè bekam ein eigenes Viertel und errichtete ab 1916 rund um einen zentralen Platz Häuser und einige kleiner Villen.

Weintrauben, Becher und Vasen, der Hahn, der Würfel und der Kelch - vielfältig sind die Assoziationen, die die verblüffende Architektur des Gino Coppedè erwecken. Bisher wurde diesen Symbolen nur ein ästhetischer Wert zuerkannt, doch man fand heraus, dass der Architekt mittels seiner Gebäude einen Dialog mit den Betrachter/innen führt, der in unterschiedlichen kulturellen Konzepten begründet ist.