Erst "vorzüglich", dann "sehr gut"

Sie ist schließlich nur eine Ziffer oder ein Wort, diese Schulnote - wenn sie nicht so oft über den weiteren Lebensweg eines Schülers bestimmen würde.

Vor 100 Jahren wurde das heutige fünfstufige Notensystem in Österreich eingeführt. "Vorzüglich" und "Lobenswert" hieß es davor in Österreich noch, wo heute "Sehr gut" und "Gut" steht. "Ganz ungenügend" galt als sechste Note, hinter dem "Nicht genügend". Wann etwas beispielsweise "nicht genügt", war schon damals nicht ganz klar. Oder zumindest: nicht allen. Neuerdings gibt es in einer Schulform sogar sieben Noten.

Nadja Kwapil hat recherchiert, wie die - alles entscheidende - Schulnote eigentlich zustande kommt.

Service

Antje Minde, "Schulnoten. Der Einfluss von Leistungbeurteilungen auf die Schülermotivation", AV Akademikerverlag 2013

Karl-Heinz Ingenkamp, "Lehrbuch der pädagogischen Diagnostik", Beltz Pädagogik 2008

Thomas Stern, "Förderliche Leistungbewertung", hsg. vom Österreichischen Zentrum für Persönlichkeitsbildung und soziales Lernen, Wien 2008

Georg Hans Neuweg, "Zur Praxis der Beurteilung von Schülerleistungen im Lichte der Rechtslage", Erschienen in: S & R (Schule & Recht) 1/2006, S. 25-29

Georg Hans Neuweg, "Rechtsgrundlagen schulischer Leistungsbeurteilung: Problemzonen und Ansatzpunkte für Reformen", Erschienen in: S & R (Schule & Recht) 1/2009, S. 52-58


Rechtsinformationssystem des Bundeskanzleramtes (RIS) - Leistungsbeurteilungsverordnung (LBVO)

Bundesministerium für Bildung und Frauen (BMBF)

Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE)

schule.at

wikipedia.org - Schulnote

Ö1 macht Schule - "Eins bis Fünf. Radiokolleg: Leistungsbewertung in der Schule, Teil 1-4"

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