Johanna Rachinger

APA/HANS PUNZ

Bibliotheken wird es immer geben

Direktorin Johanna Rachinger und dem Team der Nationalbibliothek ist es gelungen, die Zahl der Lesesaalbenützer/innen signifikant zu steigern. Warum? Weil Menschen in der Zeit des "cyber space" wieder Sehnsucht nach realen Begegnungen und realem Lesen haben.

Johanna Rachinger ist eine der erfolgreichsten Kulturmanagerinnen Österreichs. Seit 2001 leitet die gebürtige Mühlviertlerin die Geschicke der Österreichischen Nationalbibliothek und ist Herrin über 3,7 Millionen Bücher und 7 Millionen anderer Medien. Ihr ist es wichtig, die technischen Möglichkeiten zu nutzen und die Inhalte der Bibliothek auch ins Netz zu bringen. "Das", so sagt sie im Gespräch mit Günter Kaindlstorfer, "verstehen wir als Demokratisierung des Wissens."

Um diese Demokratisierung zu ermöglich, hat Rachinger einen umstrittenen Vertrag mit dem US-amerikanischen Beinahe-Monopolisten Google abgeschlossen. Der große Bonus trotz aller Kritik: 600.000 Bücher konnten digitalisiert und im Volltext kostenfrei online zugänglich gemacht werden.

Service

Die Österreichische Nationalbibliothek, Museumsführer, Prestel Verlag 2015

Österreichische Nationalbibliothek (Hg.), Universität Wien und Österreichische Nationalbibliothek – zwei traditionsreiche Orte des Wissens, Phoibos Verlag 2015

Österreichische Nationalbibliothek

aeiou – Österreich-Lexikon - Österreichische Nationalbibliothek

Wikipedia - Johanna Rachinger

Ueberreuter-Sachbuch

Annette Betz / Ueberreuter

Milena Verlag

Österreichisches Bibliothekswerk

Haus der Geschichte Österreich

Ö1 macht Schule - Radiokolleg: Mentoren des Lesens. Bibliothekar/innen als Wissensvermittler (23. - 26. April 2013, Gestaltung: Ute Mauernböck) - incl. begleitenden Unterrichtsmaterialien

Ö1 macht Schule - Betrifft: Geschichte: Die Erfindung des Buchdrucks: Gutenberg und die Folgen (15. - 19. November 2010, Gestaltung: Martin Adel) - incl. begleitenden Unterrichtsmaterialien

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