Schützenhöfer: "Opposition besser einbinden"
Die Regierungsspitze verbreiten den Spirit des "New Deals" und demonstriert harmonische Einigkeit. Vor der Reformpartnerschaft stehen viele und große Aufgaben. "Es muss stärker als bisher überlegt werden, wo kann man die Oppositionsparteien einbinden", fordert dazu der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP), der seit Montag den Vorsitz der Landeshauptleutekonferenz innehat. Österreich sei zu klein, um zu streiten, so Schützenhöfer.
8. April 2017, 21:58
Morgenjournal, 5.7.2016
Der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) im Gespräch mit Wolfgang Wittmann.
Schützenhöfer für "enkeltaugliche Politik"
"Wir stehen vor enormen Herausforderungen", betonte der steirische Landeshauptmann im Ö1-Morgenjournal. Österreich habe im "saturierten Europa" eine Stimme, die ernster genommen werden sollte, indem zusammengearbeitet und in Brüssel vereint aufgetreten werde.
Nach Ansicht Schützenhöfers war die steirische Reformpartnerschaft ein Beispiel für "enkeltaugliche Politik" ohne Schielen auf die eigene Klientel und die nächste Wahl. "Dieser Mut zur Wahrheit ist wieder notwendig - ich bin dafür, dass man der bevölkerung die Wahrheit zumutet", betonte Schützenhöfer. Er sei bei Kanzler Christian Kern (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) "durchaus optimistisch". "Es müsste nur durchsickern bis zu den Mandataren im Parlament, und vielleicht auch noch darunter", so der Landeshauptmann.
