Cornelia Krebs

arbeitet seit 1995 für die ORF-Radio-Information: zunächst in der Nachrichtenredaktion, dann in der Innenpolitik. Seit 1997 ist die Wahlburgenländerin als Redakteurin für die Ö1 Sendeleiste "Journal-Panorama" tätig, seit 1998 auch für das "Europa-Journal". Für ihre engagierte Berichterstattung zur Asylpolitik erhielt sie den Robert-Hochner-Preis 2013.

Cornelia Krebs

"Die Verpflichtung zur Objektivität ist bekanntlich ein wesentliches Gebot im Journalismus. Sich zu engagieren steht nicht im Widerspruch dazu. Anwaltschaftlicher Journalismus erfordert neben sauberer Recherche auch Empathie, ohne dabei zu moralisieren. Das erfordert einen scharfen Blick und auch Selbstdisziplin. An einer guten Geschichte leidet man, persönliche Befindlichkeiten werden wie durch einen Katalysator gepresst. Je mehr Druck dabei entsteht, desto klarer und besser wird die Story."

(c) Drexel, ORF

Alles neu auf der Saualm?

Ausschnitt aus dem preisgekrönten "Journal-Panorama"

Angefangen hat meine Radioarbeit mit großem Interesse für Zeitgeschichte und Vergangenheitsbewältigung. Auch heute noch schätze ich die langen Gespräche mit Zeitzeugen sehr. Mit den Jahren hab ich mich dann vor allem auf aktuelle soziale Themen konzentriert. Ich mag den Begriff "Randgruppen" nicht, denn er impliziert, dass es Menschen gibt, die am Rand unserer Gesellschaft leben. Da dies aber leider eine Tatsache ist, fühle ich mich dazu verpflichtet, auch - oder vor allem - Leuten, die es nicht so gut getroffen haben, die Möglichkeit zu geben, ihre Stimme zu erheben.