Stefan Kappacher und Nadja Hahn

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

#doublecheck

Am 5. Mai um 19:05 Uhr feiert das Ö1 Medienmagazin "#doublecheck" seine Sendepremiere. Unter anderem beschäftigt sich die neue Ö1 Sendereihe mit Fragen wie: Wie wird über die Medien Politik gemacht, wer profitiert? Und: Worüber spricht das Netz, und was davon sollte uns interessieren?

Viele Politiker/innen haben die Macht der sozialen Netzwerke für sich entdeckt; Massenmedien verlieren an Bedeutung. Welche Auswirkungen hat das auf unsere Politik und Gesellschaft? Falschnachrichten verbreiten sich rasend schnell in neuen Meinungsnetzwerken im Internet, die den traditionellen Medien wiederum vorwerfen, politisch gesteuerte Lügen und Halbwahrheiten zu verbreiten - Stichwort Lügenpresse.

Diese Methoden wollen wir sichtbar machen. Wir wollen auch sichtbar machen, was guter Journalismus wert ist und wie er funktioniert. Deshalb heißen wir auch "#doublecheck". Dahinter steht das Grundprinzip des Qualitätsjournalismus: Fakten prüfen, recherchieren, hinterfragen - das schafft Glaubwürdigkeit. Journalistische Qualität ist heute so wichtig wie nie.

In der ersten Ausgabe von #doublecheck geht es um die Frage: Kann Journalismus zu kritisch sein? Das Abschiedsinterview von Armin Wolf mit Erwin Pröll in der ZIB2 hat für viel Aufregung gesorgt. Da war von gelenktem Journalismus und von Verhörmethoden die Rede. Wir beleuchten das traditionell angespannte Verhältnis zwischen kritischen Journalisten und Politikern. Wir reden darüber auch mit dem Bundeskanzler und dem Vizekanzler und wir fragen nach, welche Auswirkungen diese Debatte auf den ORF haben könnte. Es gibt ja die Befürchtung, dass die Fernsehinformation im Zuge einer geplanten Strukturreform an die Kandare genommen werden könnte. Wir sprechen also auch über uns, den ORF. Und natürlich posten wir auch auf den Ö1 Facebook- und Twitter-Accounts. Diskutieren Sie mit uns!

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