Ingeborg Bachmann

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Ingeborg Bachmann: "Drei Wege zum See"

Ingeborg Bachmann wurde 1926 in Klagenfurt geboren. Nach dem Krieg studierte sie Philosophie, Psychologie und Germanistik und arbeitete anschließend einige Jahre beim österreichischen Rundfunk.

Quelle: Ingeborg Bachmann, "Drei Wege zum See", in "Simultan", Piper, 1991

1952 erregte sie die Aufmerksamkeit der Literaturszene, als sie bei einem Treffen der "Gruppe 47" einen ihrer lyrischen Texte vorlas. Im Jahr darauf erhielt sie den Literaturpreis der "Gruppe 47" für ihren Gedichtband "Die gestundete Zeit". Im selben Jahr zog Bachmann nach Italien und arbeitete unter einem Pseudonym als politische Korrespondentin. 1958 begegnete sie Max Frisch, mit dem sie mehrere Jahre eine Beziehung führte.

Nach zahlreichen Publikationen wurde Bachmann 1964 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet, vier Jahre später folgte der Große Österreichische Staatspreis für Literatur. Sie starb 1973 bei einem Brand in ihrer Wohnung in Rom.

Ingeborg Bachmann - "Drei Wege zum See"

Gelesen von Petra Morzé.
Gestaltung: Edith-Ulla Gasser.