Skopje Hydro-Meteorologisches Institut

DAMJAM MOMIROVSKI

Architektur im Ringturm

Eine Gruppe von Ö1 Club-Mitgliedern ist am 17. November zu einer Führung durch die Ausstellung "Skopje – Architektur im mazedonischen Kontext" sowie einem anschließenden Blick aus dem 20. Stock des Ringturms eingeladen. Die Gewinner/innen erhalten weiters einen Ausstellungskatalog.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe "Architektur im Ringturm" ist ab 12. Oktober die Schau "Skopje – Architektur im mazedonischen Kontext" zu sehen (bis 17. November, Eintritt frei). Die Hauptstadt Mazedoniens stellt im Vergleich zu anderen Orten auf dem Balkan einen spezifischen Fall dar. Von 1392 bis 1912 war Skopje durch die osmanischen Eroberer geprägt; durch den Zerfall dieses Reiches sowie die Eingliederung in das nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Jugoslawien begann die Entwicklung in Richtung einer europäisch geprägten Stadt.

Durch ein verheerendes Erdbeben im Jahr 1963 wurden 80 Prozent der Stadt – die insbesondere nach 1945 durch große Neubauprojekte umgestaltet worden war – zerstört. Danach wurde Skopje mit internationaler Unterstützung wieder aufgebaut und so zu einem Abbild der Architektur der 1960er und 1970er Jahre, mit allen Einflüssen der damaligen internationalen Strömungen. Die Schau im Ringturm zeigt ausgewählte Beispiele dieser Phase.

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