Kathrin Röggla

DPA/Fredrik von Erichsen

Kathrin Röggla: "Nachtsendung"

Quelle: Kathrin Röggla, Nachtsendung, S. Fischer Verlag

Auf die Risse, toten Winkel und auf das Unheimliche unserer Gegenwart fällt der Blick von Kathrin Röggla, sie entwirft politische, soziale und private Szenarien, die sich zu einem Nachtbild einer gespenstischen Gegenwart zusammensetzen.
Kathrin Röggla wurde 1971 in Salzburg geboren. Nach dem Umzug nach Berlin im Jahr 1992 entstanden die ersten Bücher, sowie Kurzprosa. Seit 1998 verfasst und produziert sie auch Radioarbeiten. Seit 2002 schreibt sie Theatertexte. Ein Markenzeichen der vielfach ausgezeichnete Autorin ist, „… dass ihre theoriegesättigten Romane und Stücke weitgehend auf individuelle Psychologisierung verzichten. Röggla hat stets etwas Größeres im Blick: ein Psychogramm unserer Gesellschaft. Sie ist Expertin für das Vage, für jene schwer zu fassenden Stimmungen, die sich zur Paranoia hochschrauben…“ (Falter) In einer Art Fortsetzung ihres Erzählbandes „wir schlafen nicht“ (2004) skizziert Röggla in „Nachtsendung“ „… eine Phänomenologie der scheiternden Selbstoptimierung des Menschen…“ (Der Standard).

Kathrin Röggla: "Nachtsendung"

Es liest Elisabeth Findeis.