Dekoriertes Fenster beim Narzissenfest in Bad Aussee

APA/Barbara Gindl

Hannelore Valencak: "Das Fenster zum Sommer"

Quelle: Hannelore Valencak, Das Fenster zum Sommer, Residenz Verlag 2011

Hannelore Valencak, geboren 1929 im steirischen Donawitz bei Leoben und gestorben 2004 in Wien, gehört mit Ilse Aichinger, Herta Kräftner, Ingeborg Bachmann und Marlen Haushofer zu jenen Autorinnen, die die österreichische Nachkriegsliteratur prägten, deren jeweilige Rezeption aber später sehr verschieden verlief. Hannelore Valencaks „Fenster zum Sommer“, 1967 unter dem Titel „Zuflucht hinter der Zeit“ erstmals erschienen, gilt heute als Schlüsselwerk der österreichischen Frauenliteratur. Das Buch sei „ein Plädoyer gegen die kleinbürgerliche Genügsamkeit“, schreibt die Wiener Literaturwissenschaftlerin Daniela Strigl, „gegen das Arrangement mit der Welt und den Kotau vor dem Schicklichen“. Vor allem aber demonstriere der Roman „die entsetzliche Gewalt der Zeit, unser ständiges Eingespanntsein in ein Jetzt und Hier“.

Hannelore Valencak: "Das Fenster zum Sommer"

Es liest Silvia Meisterle.