Sigi Maron

ORF/JOHANNES CIZEK

Sigi Maron

Sigi Maron ist als prototypischer politischer Liedermacher in die Austropop-Historie eingegangen.

1944 in Wien geboren, wuchs Maron mit sechs Geschwistern in Gneixendorf bei Krems auf. Die Unbill diverser Krankheiten, Lebens-Handicaps und Alltagswidrigkeiten im Rollstuhl bewältigend, reifte er im Umfeld der "Arena"-Bewegung in den siebziger Jahren zum sozialkritischen Liedermacher heran. In Zusammenarbeit mit den Schmetterlingen, später mit dem Kevin Coyne-Produzenten Bob Ward und dem bayerischen Liedermacher Konstantin Wecker schuf er zeitlos gültige Meisterwerke wie "He Taxi", "5 vor 12" oder "Unterm Regenbogen". Die Single "Geh' no net fort" rangierte 1985 zehn Wochen lang in den Charts. Maron galt abseits solcher Erfolge konsequent als einer der herausragendsten und prominentesten Vertreter der heimischen Protestsong-Szene. Er verstarb im Juli 2016, sein Nachruhm wird von Musikern wie Ernst Molden, Der Nino aus Wien oder Robert Rotifer befördert.

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