Ein Stör

RATSCHAN

Delikatesse vom Aussterben bedroht

Der Stör soll in unseren Gewässern wieder heimisch werden.

Gerne werden sie als "Dinosaurier der Gewässer" bezeichnet oder als "lebende Fossilien", die Störe. Dabei sind sie älter als die Dinosaurier und leben seit 200 Millionen Jahren in unseren Gewässern – obwohl, schon lange nicht mehr alle. Denn nur 200 Jahre hat der Mensch gebraucht, um den Stör an den Rand der Ausrottung zu bringen.
Durch Überfischung und Unterbrechung der Wanderrouten in der Oberen und Mittleren Donau sind die großen Donau-Stör-Arten bereits im letzten Jahrhundert ausgestorben. Sie zeigen besonders deutlich die drastischen Auswirkungen menschlicher Eingriffe in Flussökosysteme.

Insgesamt hat es fünf verschiedene Arten in der österreichischen Donau gegeben, die meisten sind vielen aufgrund der Kaviarproduktion ein Begriff, wie der berühmte Beluga-Stör, auch Hausen genannt, der größte unter den Donaustören, aber auch der Waxdick, der Glattdick und der Sternhausen. Sie alle gelten in Österreich als ausgestorben.

Ein kleiner Sterlet

Nur der kleinere Sterlet ist in der Oberen Donau noch vereinzelt zu finden, da er dauerhaft im Fluss lebt. Sein Bestand ist jedoch stark bedroht.

RATSCHAN

Der Sterlet kommt wieder

Das "Life Sterlet Projekt" wurde ins Leben gerufen, um den Sterlet dauerhaft in der Oberen Donau anzusiedeln. Durch Aufzucht und anschließende Auswilderung sollen wieder selbsterhaltenden Populationen entstehen.

Service

Life Sterlet Projekt
Universität für Bodenkultur Wien - Institut für Hydrobiologie, Gewässermanagement (IHG)
Universität für Bodenkultur Wien

Gestaltung

Aimie Rehburg