Szene von "Fasching" im Volkstheater in Wien

APA/GEORG HOCHMUTH

Gerhard Fritschs Roman "Fasching"

1967 erscheint der zweite Roman des österreichischen Schriftstellers Gerhard Fritsch: Der junge Wehrmachtsdeserteur Felix Golub taucht - als Dienstmädchen verkleidet - in einer Kleinstadt unter und bewahrt diese in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs vor der Zerstörung. Nach zwölf Jahren Kriegsgefangenschaft kehrt Golub zur Faschingszeit in den Ort zurück. Die Einwohner stecken Felix in Frauenkleider und küren ihn zur Faschingsprinzessin, wobei er zum Opfer unterdrückter, sich nun brutal an ihm entladender Aggressionen wird.

Roman Tschiedl

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