Gemälde von Egon Schiele: "Liegender Knabe"

LEOPOLD MUSEUM

Egon Schiele im Leopoldmuseum

Eine Gruppe von Ö1 Club-Mitgliedern ist am 15. März nach einem Sektempfang zu einer Führung durch die Jubiläumsschau "Egon Schiele" durch den Kurator Diethard Leopold eingeladen.

Im Jahr 2018, hundert Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: Einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert die Jubiläumsschau "Egon Schiele" von 3. März bis 4. November die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers. Zunächst sein selbstbewusstes Heraustreten aus der Tradition und seine Findung als Ausdruckskünstler, in der Folge Motivgruppen wie die ambivalente Figur der Mutter oder die Tabubrüche in Form der Darstellung junger Mädchen und Buben, des Weiteren Themen wie Spiritualität und Verwandlung, Schieles enigmatische Häuser und Landschaften und seine spannungsvoll-komplexe Analyse in den Porträtdarstellungen.

Die Gewichtung der Ausstellung ergibt sich aus jener der Sammlungen Leopold: Bei den Papierarbeiten liegt der Schwerpunkt auf den expressionistischen Jahren von 1910 bis 1914, wobei die Blätter zu je einem Drittel den Selbstdarstellungen, den Porträts und Akten der Mädchen und schließlich jenen erwachsener Frauen gewidmet sind. Demgegenüber umfassen die Gemälde alle oben genannten Themen.

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