Gemälde von Gustav Klimt "Frauenkopf"

LENTOS

Lentos Kunstmuseum Linz

Allein im Museum! Eine Gruppe von Ö1 Club-Mitgliedern ist am 27.2. nach einem Sektempfang zur Führung durch die Ausstellung "1918 – KLIMT · MOSER · SCHIELE. Gesammelte Schönheiten" eingeladen. Exklusiv wird die Gruppe nach der Schließung des Hauses die Ausstellung am Abend erkunden können.

Drei Todestage, die sich 2018 zum 100. Mal jähren, bilden den Anlass für die neue Ausstellung im Lentos Kunstmuseum Linz, die vom 16. 2. bis 21. 5. zu sehen ist: "1918: Klimt – Moser – Schiele. Gesammelte Schönheiten" ist Gustav Klimt (14. 7. 1862–6. 2. 1918), Koloman Moser (30. 3. 1868–18. 10. 1918) und Egon Schiele (12. 6. 1890–31. 10. 1918) gewidmet, die die österreichische Kunst um 1900 nachhaltig geprägt haben und deren Ableben einen tiefen Einschnitt bedeutete.

Mit dem Tod von Klimt, Moser und Schiele verlor die Wiener Avantgarde innerhalb weniger Monate ihre genialsten Vertreter. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs waren nicht nur das deutsche Kaiserreich und die österreichisch-ungarische Monarchie erloschen, auch das Ende der Kunst als dekorative, heilende Kraft war besiegelt.

Die Ausstellung, die sich aus Werken aus den Beständen des Lentos Kunstmuseum Linz, des Nordico Stadtmuseum Linz, des Oberösterreichischen Landesmuseums sowie aus Leihgaben aus Privatbesitz zusammensetzt, gewahrt neue Einblicke in die Sammlungen und deren permanente wissenschaftliche Erforschung. Rund 75 Meisterwerke der Malerei und Grafik der drei prominenten Vertreter der Wiener Moderne werden unter verschiedenen Aspekten untersucht. So widmet sich die Schau Fragen rund um die mitunter rätselhaften Biografien Klimts, Mosers und Schieles, um komplexe Provenienzen oder die Restaurierung der Werke selbst.

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