Artikel zu Frankreich
Sarkozy kündigt Finanztransaktionssteuer an
0,1 Prozent ab August
Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat die Einführung einer Finanztransaktionssteuer mit einem Satz von 0,1 Prozent ab August angekündigt. Frankreich wäre damit das erste Land in der Euro-Zone, das diese umstrittene Steuer realisieren will. Die Maßnahme würde aber, wie eine Reihe anderer Ankündigungen Sarkozys, erst nach der Wahl umgesetzt.
Brustimplantate: Firmenchef in Haft
Wegen fahrlässiger Tötung
Im Skandal um defekte Brustimplantate der französischen Firma PIP ist Firmengründer Jean-Claude Mas (72) festgenommen worden. Der Zugriff in Südfrankreich sei im Zuge der Ermittlungen wegen "fahrlässiger Tötung und Verletzung" erfolgt, wie der Staatsanwalt in Marseille mitteilte. Mas wird vorgeworfen, jahrelang Billig-Silikon in seinen Implantaten verwendet und dies bei Kontrollen verschleiert zu haben.
Heiße Wahlkampfphase in Frankreich
Hollande spürt Aufwind
Glaubt man den Meinungsforschern, so ist jetzt, knapp drei Monate vor den französischen Präsidentschaftswahlen, das Rennen bereits gelaufen. Seit Monaten geht aus jeder Umfrage der sozialistische Präsidentschaftskandidat Francois Hollande als klarer Sieger hervor. Jetzt hat Hollande die heiße Wahlkampfphase eröffnet.
Französisches Genozidgesetz erzürnt Türkei
Sanktionen angekündigt
Der Streit zwischen Frankreich und der Türkei über den Massenmord an Armeniern im Osmanischen Reich droht zu eskalieren. Nach dem Französischen Parlament hat am Montag auch der französische Senat das Genozidgesetz gebilligt. Die Türkei hat für den Fall, dass das Gesetz in Kraft tritt, Sanktionen gegen Frankreich angekündigt.
Sarkozy stellt Kampfeinsätze in Afghanistan ein
Nach Tod von vier Soldaten
Nach dem Tod von vier französischen Soldaten in Afghanistan hat Frankreich alle unterstützenden Kampfeinsätze für die afghanische Armee vorerst eingestellt. Auch die Hilfe bei der Ausbildung sei ausgesetzt, so Präsident Nicolas Sarkozy. Sarkozy schloss zudem einen vorzeitigen Abzug der französischen Armee nicht aus.
Türkei friert Beziehungen zu Paris ein
Wegen Genozid-Entscheids der Nationalversammlung
Als Reaktion auf den Beschluss der französischen Nationalversammlung, das Leugnen des von der Türkei bestrittenen Völkermordes an den Armeniern unter Strafe zu stellen, hat die türkische Regierung die Beziehungen zu Paris auf Eis gelegt. Der Botschafter wurde zurückberufen und die militärische Zusammenarbeit eingestellt.
Strafen für Leugnung von Völkermord
Scharfe Reaktion der Türkei
Die französische Nationalversammlung hat für einen Gesetzesentwurf gestimmt, der das Leugnen eines gesetzlich anerkannten Völkermordes unter Strafe stellt. Dazu zählt das Massaker an den Armeniern in den Jahren 1915 bis 1917, das in Frankreich seit 2001 als Völkermord anerkannt ist, nicht aber von der Türkei.
Skandal um Brustimplantate
Regierung zahlt für Rückoperation
Frankreich hat – nach dem herzschädigenden Schlankmacher „Mediator“ - seinen nächsten Gesundheitsskandal: in den letzten Jahren wurde Frauen gesundheitsschädliche Brustimplantate eingesetzt. Nun will die Regierung für die kostenlose Entfernung aufkommen.
Atomkonzern AREVA in der Krise
Tausende Arbeitsplätze in Gefahr
Neun Monate nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima machen sich die Auswirkungen jetzt auch beim französischen Atomkonzern AREVA, der Nummer Eins in der Welt, bemerkbar. Das Unternehmen, mit über neun Milliarden Euro Umsatz und weltweit 48.000 Beschäftigten, kündigte für die kommenden fünf Jahre ein drastisches Sparprogramm und den Abbau von mehreren tausend Arbeitsplätzen an.
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Aus dem Ö1 Programm
00:08 Giuseppe Verdi: "Un ballo in maschera"
Mit Leontyne Price (Amelia), Carlo Bergonzi (Riccardo), Robert Merrill (Renato), Shirley Verrett (Ulrica), Reri Grist (Oscar), u. a.; RCA Opernchor, RCA Opernorchester, Dirigent: Erich Leinsdorf (aufgenommen 1966 in Rom)











