Kunst ist für mich ein Ausdruck der menschlichen Seele.
Woher kommt Ihre Kreativität?
Da ich ein absoluter Gefühlsmensch bin, aus meinem tiefsten Inneren.
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Von Beginn an das ideale Instrument
Im Juni 2007 hat sie ihre Prüfung zum Bachelor of Arts mit Auszeichnung abgelegt und wird ihr Studium etwa 2009 mit dem Master abschließen.

Caroline Löffler
"Was mich an der Geige fasziniert, ist ihre Klangvielfalt. Ich bringe sie vor allem mit der menschlichen Stimme in Beziehung. Es ist einfach mein Instrument - so war es von Anfang an", beschreibt Löffler ihre besondere Beziehung zu diesem Instrument.
"Solistin zu sein ist natürlich immer das Ziel. Aber meiner Meinung nach muss man fast ein Solist sein, damit einem alle Möglichkeiten offen stehen. Mein Vorteil ist, dass ich auch sehr gerne im Orchester spiele und Kammermusik mache. Ich sehe mich nicht nur als Geigerin, sondern als Musikerin. Deshalb bin ich zufrieden, solange ich Musik machen kann", stellt Caroline Löffler fest.

Konzert in der Seoul Arthall in Korea (2003): Caroline Löffler mit dem State Symphony Orchestra of Ukraine unter Viktor Zdorenko.
Am 1. Juni 2008 war Caroline Löffler als Solistin mit dem Akademischen Symphonie Orchester der Wirtschaftsuniversität Wien unter Leitung von Azis Sadikovic mit dem Beethoven-Violinkonzert in D-Dur in der Orangerie des Schlosses Schönbrunn zu hören.
Auf dem Konzert-Programm standen weiters Werke von Verdi und Brahms.
Am 8. Dezember 2007 wirkte Caroline Löffler als Konzertmeisterin beim Debüt des neuen Kammerorchesters "Wienklang", das sich aus Studenten der österreichischen Musik-Universitäten zusammensetzt, im Wiener Palais Eschenbach mit.
Unter der Leitung von Azis Sadikovic waren Werke von Mendelssohn, Mozart und Prokofieff zu hören. Solist war der Geiger Tibor Kovac.
Und seit Herbst 2007 war Löffler als Solistin mit dem Volksoper-Orchester mit dem großen Violinsolo in Offenbachs neuer Volksoper-Produktion "Orpheus in der Unterwelt" auch szenisch zu erleben:
"Herr Wagner-Trenkwitz hat eine junge Geigerin für dieses Violin-Solo gesucht und die Universitäten angeschrieben. Diese sollte auch den szenischen Kriterien entsprechen. Das hat mich sehr interessiert und so habe ich vorgespielt, wobei ich auch mein schauspielerisches Talent zeigen musste. Schließlich wurden ich sowie eine andere Geigerin engagiert und traten alternierend auf. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht", freute sich Löffler über diese neue Aufgabe.

Caroline Löffler - erstmals On Stage - mit Sebastian Reinthaller (Orpheus) und Jennifer Bird (Eurydike) im neuen "Orpheus in der Unterwelt" an der Wiener Volksoper.
Inzwischen hat die Nachwuchs-Geigerin einige Erfahrung als Solistin: So trat Löffler erstmals mit 14 mit dem Wiener Musikgymnasiumsorchester in Udine und Triest auf. 2003 spielte sie unter der Leitung von Victor Zdorenko mit dem Staatlichen Symphonieorchester der Ukraine in Seoul in Korea und war beim Neujahrsfestival in Jeju mit dem Jeju Symphonieorchester in Korea zu hören, 2004 spielte sie mit der Janacek Philharmonie das Mozart-Violinkonzert in A–Dur, 2005 trat sie als Solistin mit dem Konservatoriumsorchester im Haydnsaal des Schlosses Esterhazy, gastierte in Caracas in Venezuela und wirkte als Konzertmeisterin bei einem Konzert mit Angelika Kirchschlager, bei dem sie das Violin-Solo im Richard-Strauss-Lied "Morgen" interpretierte.
Eine besondere Beziehung hat sie zu den Themen-Variationen für Geige und Klavier von Olivier Messiaen, die sie mit Pierre Amoyal, der sie noch mit dem Komponisten erarbeitet hat, einstudierte.
Und die erfolgreiche Geigerin konnte mittlerweile auch zahlreiche Erfahrungen auf im Rahmen von Recitals und dem Bereich Kammermusik sammeln:
Löffler ist im Radiokulturhaus Wien, im Musikverein Wien, im Wiener Konzerthaus, im Bösendorfersaal sowie bei Konzerten in Italien, darunter beim Festival in Portugruaro, sowie in Deutschland aufgetreten. Im März 2006 war sie im Wiener Musikverein im Konzertzyklus "Capriccio" zu hören.

Caroline Löffler im Rahmen der Konzert-Reihe"Capriccio" im Brahmssaal des Wiener Musikvereins (2006).
Auch auf Rundfunk- und CD-Aufnahmen kann die Nachwuchs-Geigerin bereits verweisen: darunter die Opernproduktion "Brundibar", wo sie die Solo-Violine spielt, "Kinder spielen für Kinder" mit dem Jeunesse Orchester Slowenien, sowie auf die Preisträger CDs der Fideliowettbewerbe 2003 und 2007.
"Ein ganz wichtiges Ereignis war für mich das heurige Preisträgerkonzert des Fideliowettbewerbs. Ich habe dabei die Ballade aus der Ysaye-Sonate, ein sehr schwieriges Stück, gespielt, das von Ö1 gleich live aufgenommen wurde", so Caroline Löffler.
Kein Wunder also, dass die junge Geigerin auch mehrfach ausgezeichnet wurde: So erhielt sie erste Preise bei den "Prima la Musica"-Wettbewerben, beim Internationalen Violinwettbewerb Rovere D’oro in Italien sowie bei den Fideliowettbewerben des Konservatorium Wien Privatuniversität in den Jahren 2003, 2006, wo sie auch den Sonderpreis der Kulturabteilung der Stadt bekam, und 2007, wo sie auch den Preis der Suzuki-Stiftung erhielt.
2004 wurde sie in einem Wettbewerb aus 30 Teilnehmern aller Instrumentengruppen aufgrund ihrer herausragenden Begabung für das Herbert-von-Karajan-Förderungsstipendium ausgewählt. Löffler war weiters Stipendiatin der H.F.P Steuerberatungsgesellschaft und wird derzeit von der Scuola Musica di Fiesole gefördert.
Und die Fideliowettbewerbe brachten der jungen Musikerin aber auch noch eine ganz besondere Unterstützung: eine Förderin stellt der Nachwuchs-Geigerin eine wertvolle italienische Violine zur Verfügung.

Bei einem Konzert-Vortrag mit Bildungsministerin Claudia Schmied zum Thema " Mäzenatentum in der Kunst" (2007): "Ich habe mir diese kostbare Geige durch die Fidelio-Wettbewerbe jeweils für ein Jahr erspielt", so Claudia Löffler.
Außer den Proben für "Orpheus in der Unterwelt" an der Volksoper studiert die vielseitige Geigerin derzeit neues Repertoire wie das Sibelius-Violinkonzert ein und wird im Rahmen der Scuola Musica di Fiesole Meisterkurse absolvieren und Konzerte geben.
Wie ihr beruflicher Zukunftswunsch lautet? "Dass alle jungen Musikerinnen und Musiker, die hohes Niveau haben, alles erreichen können - auch wenn sie nicht die finanziellen Möglichkeiten oder die richtigen Kontakte haben. Eben, dass es in der Musikwelt fair abläuft", so Caroline Löffler.
Caroline Löffler
CD-Tipps
Fidelio Wettbewerb 2003, ORF-Bestell-Nummer 2006933
Fidelio Wettbewerb 2007, ORF-Bestell-Nummer 2010442
Beide CDs sind im Ö1 Shop erhältlich,
Ö1 Club-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung.
Links
Konservatorium Wien Privatuniversität
Akademisches Symphonieorchester Wien
Alexander Kaimbacher
David F. Oistrakh
Festival "Il Violino Magico"
Herbert von Karajan
Palais Eschenbach
Scuola di Musica di Fiesole
Volksoper Wien
Sophie Pacini, Klavier
Angela Tröndle, Jazzmusikerin
Florian Aichinger, Flötist
Martin Riener, Posaune
Alice Sara Ott, Pianistin
Martin Eckmann, Tuba
Gernot Jöbstl, Oboe
Matthias Kranebitter, Komponist
Matthias Bartolomey, Cellist
David Eggert, Cellist
Alina Pinchas, Geige
Hannes Kerschbaumer, Komponist
Kristina Suklar, Geige
Stephan Maria Karl, Komponist
Michael Lagger, Jazz-Klavier
Herbert Maderthaner, Oboe
Wolfgang Heiler, Fagott
Marios Joannou Elia, Komponist
Rony Moser, Klarinettist
Antanina Kalechyts, Orgel
Meng Li, Dirigentin
Karin Meissl, Schlagwerk
Christoph Ehrenfellner, Dirigent, Komponist, Geiger
Daniela Koch, Flötistin
Christian Wieder, Jazztrompete
Christine Kisielewsky, Popularmusik
Chin-Chao Lin, Dirigent
Nikola Djoric, Akkordeon
Manuel Hofstätter, Schlagzeug
Elke Uta Frenzel, Oboe
Lea Birringer, Geigerin
Sebastian Aigner, Schlagwerk
Piotr Skweres, Violoncello und Komposition
Christoph Pepe Auer, Jazzmusiker
Sarah Christian, Geigerin
Raphael Handschuh, Viola
Ioanna Apostolakos, Geige
Adrian Buzac, Oboe
Daniel Ottensamer, Klarinettist
Clemens Berg, Pianist
Daniel Auner, Geiger
Christian Haimel, Gitarre
Martin August Fuchsberger, Dirigent
Katrina Szederkenyi, Harfenistin
Keiko Hattori, Pianistin
Stefan Stroissnig, Pianist
Bence Kulcsár, Schlagwerker
Gerald Pöttinger, Posaune
Evelyn Pena Comas, Querflöte
Marina Bkhiyan, Violine
Manuel Huber, Hornist
Christoph W. Pirker, Orgel
Katharina Engelbrecht, Geigerin
Jürgen Hofstätter, Trompete
Alex Ladstätter, Klarinette
Christoph Wimmer, Kontrabassist
Yuki Manuela Janke, Geigerin
Johannes Wilhelm, Pianist
Maria Erlacher, Sopran
Caroline Löffler, Violine
Cordula Stepp, Sopranistin
Elisabeth Baumer, Barock-Oboe
Konstanze Ackermann, Klassisches Saxofon
Andreas Penninger, Organist und Dirigent
Adam Rekucki, Kontrabass
Wolfgang Mayer, Komponist
Trio Tritonous, Geige, Cello, Klavier
Thomas Fichtinger, Klarinette
Peter Ovtscharov, Pianist
Andreas Teufel, Pianist
Sergey Malov, Violine
Andreas Ziegler, Tonmeister
Fabian Kerber, Bassposaune
Eva Klampfer, Jazzgesang
Alja Velkaverh, Flöte
Franziska Kober, Kontrabass
Peter Fliecher, Trompete
Veronika Trisko, Pianistin
Lucja Madziar, Geigerin
Christian Hollensteiner, Trompete
Hannes Hölzl, Posaune
Michaela Girardi, Geigerin
Michal Matejcik, Harfe
Johannes Bär, Trompete
Rupert Struber, Schlagzeuger
Jana Kmitova, Komponistin
Sandra Kirschenhofer, Flötistin
Birgit Selhofer, Dirigentin