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"Ich muss dem Kater die Augen öffnen", meint Rudi Radiohund.

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Ein böses Trostgedicht
Hilfe für einen traurigen Kater
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Ein Freundschaftsdienst
Länge: 4:13 min
Rudi: Liebster Freund, hör auf zu weinen... diese Kugel auf zwei Beinen... mit dem schiachn grauen Fell... vergiss sie lieber schnell! Sie war bloß eine blöde Schnepfe... Schnepfe?... Schnepfe? Rosi, Tonmeister, bitte was reimt sich denn alles auf Schnepfe?

Rosi: Schnepfe?...Schnepfe?...Auf Schnepfe reimt sich gar nichts?

Rudi: Nehme ich halt blöde Urschel. Und was reimt sich auf Urschel?

Tonmeister: Urschel?...Urschel?...Auf Urschel reimt sich auch nichts.

Rudi: Welches bitterböse Schimpfwort für eine untreue, hinterhältige, abgefeimte Katze gibt es denn, das sich auf irgendwas ordentlich reimt?

Rosi: Schimpfwörter haben in einem Gedicht nichts verloren.

Rudi: Doch! Das wird nämlich ein Gedicht für meinen Freund, den Kater. Den hat seine Freundin, dieses böse Luder, einfach verlassen. Jetzt geht sie mit Peter Panter, weil der ihrer blöden Ansicht nach, viel toller ausschaut und bessere Manieren hat und dazu noch mehr Taschengeld. Und mein Freund, der Kater, leidet wie ein Schwein. Und ist schon völlig abgemagert aus lauter Appetitlosigkeit. Und wenn das so weitergeht, verhungert er mir glatt noch.

Tonmeister: Wenn du seine Ex-Freundin gereimt beschimpfst, änderst du an seinem Leid doch nichts.

Rudi Radiohun (c) ORF, Hummel
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Text: Christine Nöstlinger
Hör-Tipp
Rudi Radiohund, Montag bis Freitag, 17:25 Uhr
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kasho am 01.02.2009, 15:57
der weise wolf sagt
werde keine fremden katzen mehr streicheln oder gar beissen.
kasho am 30.01.2009, 22:32
der weise wolf sagt
"die würfel werden morgen falln"
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