Der Phantasie eine Chance zu geben.
Woher kommt Kreativität?
Aus der Leere, die entsteht, wenn ich in der Natur und also ich selbst bin.
Ihr Motto lautet?
Ich habe keines.
Mehr zur Ö1 Talentebörse
Ab Herbst 2009 Ensemblemitglied des Theaters Bregenz
Später gab mir unsere Theaterleiterin einen Flyer von 'TheaterTotal' in Bochum. Und nach meinem Zivildienst machte ich bei diesem umfassenden Projekt, bei dem man in neun Monaten alle Bereiches des Theaters kennen lernt, mit", erzählt Alexander Julian Meile, der aus Dachau in Deutschland stammt, Jahrgang 1983, und seit Oktober 2005 am Reinhard Seminar in Wien Schauspiel studiert.

Alexander Julian Meile
Nach Wien kam der Nachwuchs-Schauspieler durch eine ehemalige Kollegin von "TheaterTotal": "Sie war bereits ein Jahr vor mir am Seminar – und das war ein Anknüpfungspunkt. Ich genieße die Freiheit, die einem das Seminar lässt. Man kann sich in Ruhe entwickeln und wird in keine Schablobe gepresst", so Meile, der wird.
Nach diesem Theater-Projekt begann Meile 2004 ein Musik-Studium und General Studies an der Universität Greifswald. In dieser Zeit war er auch beim Uni-Sender "radio 98.1" freiberuflich tätig: "Ich habe eine eigene Late Night Talk Show kreiert und sie live moderiert. Weiters war ich als Groupleader Migration beim Internationalen Studentenfestival Greifswald tätig."

Alexander Meile mit Louisa von Spies in "Faust I" (Auerbachs Keller) von J.W. Goethe (Regie: V. Martin, Max Reinhardt Seminar, Neue Studiobühne; 2006).
"Es ist die Möglichkeit, mehrere Leben zu leben, mich in andere Denkweisen hineinzuversetzen - und natürlich die Lust am Spielen", beschreibt Meile seinen Zugang zum Schauspiel.
"Generell faszinieren mich die Bösewichte mehr als die Helden. Es ist mir wichtig, den Zuschauer für diese Charaktere zu gewinnen, ihnen die Logik solcher Figuren wie Franz Moor oder Jago nahe zu bringen", so der Jungschauspieler.

Alexander Meile (rechts im Bild) mit Florian Köhler in Menken/Ashmans "Little Shop of Horrors" (Regie: Susanne Lietzow, Schlosstheater Schönbrunn; 2007).
Am 6. Mai 2009 war Alexander Meile in der Premiere von Hofmannsthals "Das gerettete Venedig", seiner letzten Produktion am Reinhardt Seminar, in der Regie von Philipp Hauß im Schönbrunner Schlosstheater zu sehen. Weitere Vorstellungen fanden am 7., 12. und 14. Mai 2009 statt.
Und ab Herbst wird Meile dem Ensemble des Landestheaters Vorarlberg in Bregenz angehören.
Im Vorjahr wurde er durch ein erfolgreiches Casting für Kurt Ockermüllers Kinofilm "Echte Wiener", für den "Mundl"-Erfinder Ernst Hinterberger das Drehbuch schrieb, engagiert.
"Ich spiele darin Olaf, den unehelichen Sohn von 'Mundls' Tochter Hanni, die nach Hamburg ging. Es war eine ganz tolle Chance für mich und ich konnte von den großartigen Kollegen sehr viel lernen", erzählt Alexander Meile begeistert von seiner ersten großen Filmrolle. Der Film hatte Ende Dezember 2008 seinen Kino-Start.
Theater-Praxis konnte der Nachwuchs-Schauspieler bereits seit 1996 sammeln, als er noch in der Waldorf-Schule als Hutzibutz in Nestroys "Haus der Temperamente" erstmals auf der Bühne stand.
"Eine der prägendsten Rollen, die ich im Rahmen von 'TheaterTotal' 45 Mal gespielt habe, war für mich der Lopachin in Tschechows 'Kirschgarten'. Da habe ich alle Höhen und Tiefen des Schauspielens erlebt", resümert Alexander Meile.
Im Rahmen seiner Seminar-Ausbildung sammelte er wichtige Erfahrungen mit dem Eddie in Shepards "Fool for Love" sowie mit dem Orsino in Shakespeares "Was ihr wollt":
"Diese offensive und rücksichtslose Haltung Eddies an das Leben hat mich sehr bereichert. Und bei dieser Produktion habe ich gelernt, mit einem Partner zusammenzuspielen. Beim Orsino habe ich diese schöne Kunstsprache genossen, die einem so viele Möglichkeiten bietet."

Goethes "Faust I" (Regie: Victoria Martin, Max Reinhardt Seminar, Neue Studiobühne; 2006): Alexander Meile als Valentin.
Und im Rahmen von "scene: österreich in nrw - 39. internationale kulturtage der stadt dortmund 2008" war Alexander Meile im Rahmen des Reinhardt-Seminar-Gastspiels als Herzog Orsino in Shakespeares "Was ihr wollt" am 31. Mai 2008 in Dortmund zu sehen.

Alexander Meile als Herzog Orsino in Shakespeares "Was Ihr Wollt" (Regie: Philipp Preuss, Max Reinhardt Seminar, Neue Studiobühne; 2007).
Wie lauten die Zukunftswünsche des jungen Schauspielers?
"Ich wünsche mir ein Fixengagement an einem kleineren bis mittleren Haus, wo man als junger Schauspieler mehr Möglichkeiten hat. Aber ich möchte vielseitig bleiben - auch für das Radio arbeiten, oder einen Liederabend machen. Ich bin ja nicht zuletzt deshalb Schauspieler geworden, weil dieser Beruf so viele Freiheiten bietet. Und einmal eine große Filmrolle spielen zu dürfen - das wäre ein Traum", so Alexander Meile.
Mehr zu Aufführungen, Lesung und Filmarbeit von Alexander Meile in oe1.ORF.at
Kontakt
Alexander Meile
Links
Max Reinhardt Seminar
Ernst Moritz Arndt Universität Greifswald
Hoffmann und Campe - Siegfried Lenz: Die Erzählungen
Bonus Film
Echte Wiener
Retz im Theatersommer
Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell
Theater Dortmund
TheaterTotal
Diana-Marina Fischer, Sopran
Sarantos Zervoulakos, Schauspielregie
Andrejus Kalinovas, Tenor
Raimund Orfeo Voigt, Szenografie
Angela Smigoc, Schauspielerin
Simona Eisinger, Koloratursopran
Martina Mikelic, Altistin
Markus Subramaniam, Schauspieler
Michael Großschädl, Schauspieler
Regina Riel, Sopran
Alexander Meile, Schauspieler
Stefan Leonhardsberger, Schauspieler
Martina Lechner, Musikalisches Unterhaltungstheater
Eva Maria Sommersberg, Schauspielerin
Marie Jung, Schauspielerin
Andrè Schuen, Bassbariton
Steffen Jäger, Regie
Emily Cox, Schauspielerin
Anna Unterberger, Schauspielerin
Theresa Langer, Schauspielerin
Verena Rotky, Bühnengestaltung
Ines Schiller, Schauspielerin
Louisa von Spies, Schauspielerin
Susanne Inkiow, Regie
Anita Götz, Sopran
Katja Lehmann, Regisseurin
Nikoletta Korkos, Tänzerin
Irene Mattausch, Sopran
Sophia Freynhofer, Schauspielerin
Johannes Pölzgutter, Musiktheaterregie
Nanina R. Kotlowski, Tänzerin
Florian Köhler, Schauspieler
Matthäus Schmidlechner, Tenor
Christiane Karg, Sopranistin
Matthias Lier, Schauspieler
Alexander F. Zieglarski, Schauspieler
Barbara Schulte, Theater-Regie
Petra Staduan, Schauspielerin
Anna Maria Nowak, Tänzerin
Nikolaus Barton, Schauspieler
Sirkka Mentlein, Musiktheater-Regie
Hannes Perkmann, Schauspieler
Thomas Frank, Schauspieler
Taylan Memioglu, Tenor
Magdalena Kronschläger, Schauspielerin
Florian Berger, Tanz
Jolene McCleland, Mezzosopran
Bettina Schwarz, Schauspielerin
Barbara Novotny, Schauspielerin
Bryan Rothfuss, Bariton
Peter Gregor Pertusini, Schauspieler
Tania Oppel, Koloratursopran
Anisha Bondy, Musiktheater-Regie
Daniela Keckeis, Schauspielerin
Katharina Knap, Schauspielerin
Rainer Sellmaier, Bühnenbild
Thiemo Strutzenberger, Schauspieler