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Mein schöpferisches Tun gedeiht auf einem Boden der Neugierde, der Freude am Musizieren. Mein Ehrgeiz hilft mir dabei, die Zeit, die mir zur Verfügung steht, in vollen Zügen zu nutzen. Ich betrachte es als großes Privileg, dass ich mich ein Leben lang mit Musik beschäftigen darf.
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Von Operette, Oper bis zeitgenössische Musik
Somit habe ich dann meinen Beruf aufgegeben, um Gesang zu studieren. Der Drang, zu singen war einfach zu stark", berichtet Regina Riel, gebürtige Niederösterreicherin aus Waidhofen/Ybbs, Jahrgang 1982, über ihre Anfänge.
Seit 2006 studiert sie nun Gesangspädagogik und Sologesang bei Dagmar Anna Hödl und William Mason. Ihren Bachelor wird sie 2010 machen, danach mit dem Master-Studium fortsetzen.

Regina Riel
Danach hatte sie zunächst Gesangsunterricht bei Edith Kaltenböck und Anton Steingruber in der Musikschule St. Peter/Au. Von 2004 bis 2006 studierte Sie dann am Konservatorium für Kirchenmusik in St. Pölten das Fach Lied-Messe-Oratorium.
"Einen Teil von sich selbst zu geben und die Menschen mit meinem Gesang zu erreichen, das ist mir das Wichtigste. Dabei spielt der Ausdruck natürlich eine ganz wichtige Rolle", erklärt Riel ihren Zugang.

"Carmina Burana" von Carl Orff: In diesem Werk wirkte Regina Riel heuer im Neuen Rathaus in Linz sowie im Böhlerwerk mit.
"Derzeit bin ich ein lyrischer Sopran und studiere Partien wie die 'Figaro'-Gräfin, die Micaela aus 'Carmen', die 'Cosi'Fiordiligi, die Konstanze aus der 'Entführung', aber auch die Donna Anna aus 'Don Giovanni' ein. Wie mein Lehrer meint, entwickelt sich meine Stimme ins dramatische Fach", beschreibt die junge Sängerin ihr derzeitiges Fach.

"Fouche" von Franz Hummel (2009): In dieser Opern-Produktion, die im vergangenen Jänner im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres Linz 2009 uraufgeführt wurde, wirkte Regina Riel in der Partie der Totenmutter sowie im Ensemble mit.
Seit Beginn ihres Studium an der Bruckner Uni konnte die Nachwuchs-Sängerin praktische Konzert- und Bühnenerfahrungen sammeln:
So war Regina Riel im vergangenen Jänner in der Uraufführung von Franz Hummels Oper "Fouche" im Rahmen von Linz 2009 im Posthof zu hören, wo sie die Partie der Totenmutter sang.
"Da die Oper uraufgeführt wurde, war es natürlich eine wahnsinnig spannende Arbeit. Denn man lernt ein Werk natürlich ganz anders kennen und bekommt einen tiefen Zugang, wenn man sich damit zwei Monate lang beschäftigt", so die junge Sopranistin.

"Orpheus" von Christoph Willibald Gluck (Stadttheater Bad Hall): In dieser Oper war Regina Riel im Mai 2009 in der Partie der Euridice mit dem Orchester der Opernfestwochen Bad Hall unter Leitung von Josef Sabaini zu hören.
Zu einer der wichtigsten Produktionen, für die Riel engagiert wurde, zählt Glucks "Orpheus und Eurydike" am Stadttheater Bad Hall in Deutschland, wo sie im vergangenen Mai die Eurydike sang:
"Es war eine ganz wichtige Erfahrung, eine große Partie singen zu dürfen, die man von Anfang an professionell einstudiert hat. Man geht dann mit einem guten Gefühl auf die Bühne und weiß genau, was man tut."
Regina Riels Interesse gilt aber auch der Lied-Literatur: zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Lieder von Brahms, Schumann, Mendelssohn- und Strauss.
Heuer hat sie bereits den Liederzyklus "Thirteen Ways of Looking Blackbird" des oberösterreichischen Komponisten Gunter Waldek in Zusammenarbeit mit Kolleginnen aufgeführt. Im kommenden Herbst wird davon eine CD erscheinen.
Und für diesen Herbst plant sie gemeinsam mit einer Mezzosopranistin einen Abend mit Duetten von Mendelssohn-, Brahms- und Schumann.

In Joseph Haydns "Die Jahreszeiten" war Regina Riel heuer in einem Querschnitt dieses Oratoriums in Wartberg ob der Aist zu hören.
"Nach meinem Bachelor möchte ich nächstes Jahr mit dem Vorsingen beginnen. Mein Wunsch wäre ein fixes Engagement an einem Opernhaus", beschreibt Regina Riel ihre beruflichen Perspektiven.
Derzeit beschäftigt sich die Nachwuchs-Sopranistin, die Meisterkurse bei so bedeutenden Künstlern wie Barbara Bonney, Franz Welser-Möst und Beverly Blankenship absolviert hat, vor allem mit ihrem Lied-Repertoire sowie mit Pergolesis "Stabat Mater".
Wie lauten ihre Zukunftswünsche? "Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Beruf jemals langweilig wird. Diese Neugier und diese Freude möchte ich mir ein Leben lang erhalten, dass der Gesang nie zur Routine wird. Mein Bestreben ist, eine Solo-Karriere aufzubauen, an ein Haus zu kommen, wo man sich einen Namen machen kann. Und dass ich vom Gesang leben kann", so Regina Riel.
Mehr zu Opern-Aufführungen, Konzerten und Meisterkursen von Regina Riel in oe1.ORF.at
Kontakt
Regina Riel
Tipp
Die Porträts der Ö1 Talentebörse können seit 1. September 2008 im Rahmen der Ö1 Podcast nachgehört werden. Alle Sendungen des kostenfreien Radio-Abos finden Sie hier.
Links
Anton Bruckner Privatuniversität
Konservatorium für Kirchenmusik St. Pölten
Posthof Linz
Regina Riel
Thomas Kerbl
Stadttheater Bad Hall
voestalpine Chor
Wartberger Chor "pro musica"
Diana-Marina Fischer, Sopran
Sarantos Zervoulakos, Schauspielregie
Andrejus Kalinovas, Tenor
Raimund Orfeo Voigt, Szenografie
Angela Smigoc, Schauspielerin
Simona Eisinger, Koloratursopran
Martina Mikelic, Altistin
Markus Subramaniam, Schauspieler
Michael Großschädl, Schauspieler
Regina Riel, Sopran
Alexander Meile, Schauspieler
Stefan Leonhardsberger, Schauspieler
Martina Lechner, Musikalisches Unterhaltungstheater
Eva Maria Sommersberg, Schauspielerin
Marie Jung, Schauspielerin
Andrè Schuen, Bassbariton
Steffen Jäger, Regie
Emily Cox, Schauspielerin
Anna Unterberger, Schauspielerin
Theresa Langer, Schauspielerin
Verena Rotky, Bühnengestaltung
Ines Schiller, Schauspielerin
Louisa von Spies, Schauspielerin
Susanne Inkiow, Regie
Anita Götz, Sopran
Katja Lehmann, Regisseurin
Nikoletta Korkos, Tänzerin
Irene Mattausch, Sopran
Sophia Freynhofer, Schauspielerin
Johannes Pölzgutter, Musiktheaterregie
Nanina R. Kotlowski, Tänzerin
Florian Köhler, Schauspieler
Matthäus Schmidlechner, Tenor
Christiane Karg, Sopranistin
Matthias Lier, Schauspieler
Alexander F. Zieglarski, Schauspieler
Barbara Schulte, Theater-Regie
Petra Staduan, Schauspielerin
Anna Maria Nowak, Tänzerin
Nikolaus Barton, Schauspieler
Sirkka Mentlein, Musiktheater-Regie
Hannes Perkmann, Schauspieler
Thomas Frank, Schauspieler
Taylan Memioglu, Tenor
Magdalena Kronschläger, Schauspielerin
Florian Berger, Tanz
Jolene McCleland, Mezzosopran
Bettina Schwarz, Schauspielerin
Barbara Novotny, Schauspielerin
Bryan Rothfuss, Bariton
Peter Gregor Pertusini, Schauspieler
Tania Oppel, Koloratursopran
Anisha Bondy, Musiktheater-Regie
Daniela Keckeis, Schauspielerin
Katharina Knap, Schauspielerin
Rainer Sellmaier, Bühnenbild
Thiemo Strutzenberger, Schauspieler