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Mehr zur Ö1 Talentebörse
Martin Eckmann, Tuba
Nachwuchs-Musiker mit profunder Ausbildung
Audio
Gregson-Konzert, "Tuba-Wahnsinn" (Ausschnitte)
Länge: 0'56 min
"Zur Musik bin ich durch meinen Vater gekommen, der Klarinettist beim Eisenbahner Musikverein Selzthal ist. Er hat mich mit sieben zum Blockflöte-Unterricht als Vorbereitung für die Musikkapelle geschickt. Zunächst wollte ich eigentlich Trompete lernen, doch man riet mir zum Tenorhorn. Das hat mir auch gefallen. Im Stiftsgymnasium Admont habe ich dann Posaune gelernt.

Damals gab es eine Zeit, wo mich das Musizieren nicht besonders gefreut hat. Bis mein Vater von der Klarinette auf die Tuba umstieg. Er konnte zunächst gar nicht üben, weil ich immer auf dem Instrument spielte. So schickte mich mein Vater eines Tages zum Aushelfen. Und die Musiker waren begeistert – und heute weiß ich, dass es mein Instrument ist", berichtet Martin Eckmann, gebürtiger Obersteirer aus Rottenmann, Jahrgang 1988, über seine Anfänge.

(c) Eckmann
Martin Eckmann

Seit 2007 studiert er nun Konzertfach Tuba an der Konservatorium Wien Privatuniversität bei Paul Halwax. Abschließen wird er 2014.

Außerdem hat der junge Nachwuchs-Tubist heuer auch mit dem IGP-Studium bei Nikolaus Schafferer an der Musik-Universität Wien begonnen.

Ersten Tuba-Unterricht Eckmann, der aus Selzthal kommt, 2004 bei Luidolt David in der Musikschule Liezen erhalten. Nach seiner Matura 2006 kam er im Rahmen seines Präsenzdienstes als Tubist zur Garde Musik Wien, wo er ersten Kontakt und Unterricht mit Paul Halwax, Albert Wieder und Peter Stadlhofer hatte.
Vielfältige Orchester-Praxis
Seit drei Jahren konnte Martin Eckmann vielfältige Orchester-Praxis sammeln: so war und ist er unter anderem bei Pro Arte, der Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker, dem Anton Webern Symphonieorchester, dem Beethoven Symphonieorchester, der Neuen Oper Wien sowie der Jungen Philharmonie Wien tätig:

"Bei der Jungen Philharmonie bin ich bereits Fix-Mitglied. Seit drei Jahren bin ich bei den Neujahrskonzerten und habe auch bei einem Workshop in Afritz teilgenommen, wo Berlioz' 'Symphonie fantastique' aufgeführt wurde.

Und bei der Neuen Oper Wien habe ich 2009 in Harrison Birtwistles 'The Last Supper' mitgewirkt", berichtet Eckmann.
Bei "Kons goes Proms" im April im MQ
Und im kommenden April wird der junge Tubist in Mussorgskijs "Bildern einer Ausstellung" im Rahmen der Reihe "Kons goes Proems" im Wiener MuseumsQuartier zu hören sein.

(c) Eckmann
Begleitet vom Eisenbahnermusikverein Selzthal unter Leitung von Bruno Sulzbacher gewann der junge Tubist Martin Eckmann 2009 einen Sonderpreis beim steirischen "Intermusica"-Wettbewerb in Birkfeld.

Sonderpreis bei "Intermusica"-Wettbewerb
Der junge Musiker konnte mit seinem Können bereits auf sich aufmerksam machen: 2005 erhielt Eckmann das Goldene Jungmusiker-Leistungsabzeichen und errang beim "Prima la Musica"-Bewerb den 1. Rang. Im Vorjahr wurde er mit einem Sonderpreis des "Intermusica"-Wettbewerbs des steirischen Blasmusikverbandes ausgezeichnet:

"Auf Drängen meines Lehrers habe ich mich für diesen Wettbewerb angemeldet. Man hat die Wahl, entweder mit dem Orchester des Bewerbs oder mit einem eigenen Orchester zu spielen. Ich hatte nun das Glück, dass unser Musikverein, mit dem ich das Tuba-Konzert von Edvard Gregson einstudiert hatte, mitfuhr", freut sich der Nachwuchs-Tubist.

Und mit der "Blaskapelle Triwanka", der Eckmann seit fünf Jahren angehört und Volksmusik pflegt, wird er im kommenden Frühjahr bei der Europa-Meisterschaft der Böhmischen Blasmusik in Süditalien teilnehmen.

(c) Eckmann
Seine musikalischen Wurzeln, wie hier mit der Blaskapelle "Triwanka", möchte der junge Tuba-Spieler Martin Eckmann auch in Zukunft pflegen.

Zahlreiche Meisterkurse
In den letzten fünf Jahren hat Eckmann auch an zahlreichen Meisterkursen teilgenommen:

So unter anderem am "Styrian Brass"-Workshop in Bad Radkersburg (2005), bei Jens Bjørn-Larsen in Markneukichen und bei John Sass am Schagerlfestival in Mank (2008) sowie bei Erich Bendl, John Sass, Thomas Keller, Oren Marshall und Mathias Rauch beim "Klangtiefe"-Workshop am Traunsee.
In einem ersten Orchester spielen
Derzeit bereitet sich der junge Musiker auf einen großen Wettbewerb in Brünn vor und will auch heuer wieder beim "Intermusica"-Wettbewerb teilnehmen.

Wie lauten seine Zukunftswünsche? "Dass ich als guter Musiker in einem sehr guten Orchester spielen darf und weiterhin meine musikalischen Wurzeln mit der Blaskapelle pflegen kann", so Martin Eckmann.
Text: Matthias Osiecki
Die Ö1 Talentebörse ist ein Kunstförderprojekt mit Unterstützung der Bank Austria

Kontakt
Martin Eckmann

Tipp
Die Porträts der Ö1 Talentebörse können im Rahmen der Ö1 Podcast nachgehört werden. Alle Sendungen des kostenfreien Radio-Abos finden Sie hier.

Links
Konservatorium Wien Privatuniversität
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien - Webern Symphonie Orchester
Musik der Jugend - Prima La Musica
Wikipedia – Tuba
Beethoven-Sinfonieorchester Wien
Blaskapelle Triwanka
Intermusica
Junge Philharmonie Wien
MuseumsQuartier
Neue Oper Wien
Wiener Philharmoniker
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Ö1 Talentebörse: Musik

Sophie Pacini, Klavier
Angela Tröndle, Jazzmusikerin
Florian Aichinger, Flötist
Martin Riener, Posaune
Alice Sara Ott, Pianistin
Martin Eckmann, Tuba
Gernot Jöbstl, Oboe
Matthias Kranebitter, Komponist
Matthias Bartolomey, Cellist
David Eggert, Cellist
Alina Pinchas, Geige
Hannes Kerschbaumer, Komponist
Kristina Suklar, Geige
Stephan Maria Karl, Komponist
Michael Lagger, Jazz-Klavier
Herbert Maderthaner, Oboe
Wolfgang Heiler, Fagott
Marios Joannou Elia, Komponist
Rony Moser, Klarinettist
Antanina Kalechyts, Orgel
Meng Li, Dirigentin
Karin Meissl, Schlagwerk
Christoph Ehrenfellner, Dirigent, Komponist, Geiger
Daniela Koch, Flötistin
Christian Wieder, Jazztrompete
Christine Kisielewsky, Popularmusik
Chin-Chao Lin, Dirigent
Nikola Djoric, Akkordeon
Manuel Hofstätter, Schlagzeug
Elke Uta Frenzel, Oboe
Lea Birringer, Geigerin
Sebastian Aigner, Schlagwerk
Piotr Skweres, Violoncello und Komposition
Christoph Pepe Auer, Jazzmusiker
Sarah Christian, Geigerin
Raphael Handschuh, Viola
Ioanna Apostolakos, Geige
Adrian Buzac, Oboe
Daniel Ottensamer, Klarinettist
Clemens Berg, Pianist
Daniel Auner, Geiger
Christian Haimel, Gitarre
Martin August Fuchsberger, Dirigent
Katrina Szederkenyi, Harfenistin
Keiko Hattori, Pianistin
Stefan Stroissnig, Pianist
Bence Kulcsár, Schlagwerker
Gerald Pöttinger, Posaune
Evelyn Pena Comas, Querflöte
Marina Bkhiyan, Violine
Manuel Huber, Hornist
Christoph W. Pirker, Orgel
Katharina Engelbrecht, Geigerin
Jürgen Hofstätter, Trompete
Alex Ladstätter, Klarinette
Christoph Wimmer, Kontrabassist
Yuki Manuela Janke, Geigerin
Johannes Wilhelm, Pianist
Maria Erlacher, Sopran
Caroline Löffler, Violine
Cordula Stepp, Sopranistin
Elisabeth Baumer, Barock-Oboe
Konstanze Ackermann, Klassisches Saxofon
Andreas Penninger, Organist und Dirigent
Adam Rekucki, Kontrabass
Wolfgang Mayer, Komponist
Trio Tritonous, Geige, Cello, Klavier
Thomas Fichtinger, Klarinette
Peter Ovtscharov, Pianist
Andreas Teufel, Pianist
Sergey Malov, Violine
Andreas Ziegler, Tonmeister
Fabian Kerber, Bassposaune
Eva Klampfer, Jazzgesang
Alja Velkaverh, Flöte
Franziska Kober, Kontrabass
Peter Fliecher, Trompete
Veronika Trisko, Pianistin
Lucja Madziar, Geigerin
Christian Hollensteiner, Trompete
Hannes Hölzl, Posaune
Michaela Girardi, Geigerin
Michal Matejcik, Harfe
Johannes Bär, Trompete
Rupert Struber, Schlagzeuger
Jana Kmitova, Komponistin
Sandra Kirschenhofer, Flötistin
Birgit Selhofer, Dirigentin