Radiodoktor
Montag, 3. Oktober 2005
14:20 Uhr
Mehr zum Thema "Gewebe aus dem Labor" in der Online-Infomappe
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Gewebe aus dem Labor
Therapeutischer Nutzen von Tissue Engineering
Therapeutischer Nutzen von Tissue Engineering
Die Tissue-Engineering-Forschung, bei der einige wenige körpereigene Zellen entnommen werden und im Labor zu komplexen, implantierbaren Geweben gezüchtet werden, steht noch am Anfang. Dennoch gibt es bereits klinische Anwendungsgebiete, die Anlass zur Hoffnung geben.
Ein Blick in die Zukunft?
Wann immer bei einem Menschen Gewebe zerstört wird oder ein Organ versagt, wird man aus einer, bereits sehr früh im Leben eines jeden Menschen angelegten Bank Zellen für die notwendige Therapie zu Verfügung haben. Oder anders gesagt: Wird sich jeder Mensch in Zukunft hoch leistungsfähige Zelltypen, verschiedene Gewebe, ja sogar ganze körpereigene Organteile entnehmen lassen können, die dann konserviert und bei Bedarf wieder implantiert werden können?
Und ähnlich wie bei bisherigen Pension-, Lebens- und Krankenversicherungen, wird jeder Einzelne - aber auch die Gemeinschaft - aus medizinökonomischen Gründen sogar großen Wert darauf legen, entsprechen "vorgesorgt" zu haben.

Bei Tissue Engineering entstehen im Labor aus Körperzellen komplexe, implantierbare Gewebe.
Wann immer bei einem Menschen Gewebe zerstört wird oder ein Organ versagt, wird man aus einer, bereits sehr früh im Leben eines jeden Menschen angelegten Bank Zellen für die notwendige Therapie zu Verfügung haben. Oder anders gesagt: Wird sich jeder Mensch in Zukunft hoch leistungsfähige Zelltypen, verschiedene Gewebe, ja sogar ganze körpereigene Organteile entnehmen lassen können, die dann konserviert und bei Bedarf wieder implantiert werden können?
Und ähnlich wie bei bisherigen Pension-, Lebens- und Krankenversicherungen, wird jeder Einzelne - aber auch die Gemeinschaft - aus medizinökonomischen Gründen sogar großen Wert darauf legen, entsprechen "vorgesorgt" zu haben.

Bei Tissue Engineering entstehen im Labor aus Körperzellen komplexe, implantierbare Gewebe.
Ersatzteile aus der Retorte
Für zukünftige eventuelle Verbrennungen liegt Haut für mich bereit, bei Gelenksabnützungen verwendet man mein extrakorporales Knorpelzellreservoir, oder wenn ich die ersten Anzeichen von Altersdemenz bekomme, darf ich nur nicht darauf vergessen, mir meine Nervenzellen einsetzen zu lassen. Nichts von alldem wird bei mir eine immunologische Abwehrreaktion auslösen, da ich ja bereits früh genug daran gedacht habe, die Experten zu beauftragen, aus meinen eigenen Zellquellen diese Ersatzteillagerbank für mich anzulegen.
Für zukünftige eventuelle Verbrennungen liegt Haut für mich bereit, bei Gelenksabnützungen verwendet man mein extrakorporales Knorpelzellreservoir, oder wenn ich die ersten Anzeichen von Altersdemenz bekomme, darf ich nur nicht darauf vergessen, mir meine Nervenzellen einsetzen zu lassen. Nichts von alldem wird bei mir eine immunologische Abwehrreaktion auslösen, da ich ja bereits früh genug daran gedacht habe, die Experten zu beauftragen, aus meinen eigenen Zellquellen diese Ersatzteillagerbank für mich anzulegen.
Realität oder Fiktion?
Wann ich das erleben werde? In einem Traum, bei der spannenden Lektüre eines Science-Fiction-Romans oder vielleicht in der Realität im Jahr 2105?
Nun, die Wahrheit ist: So manches davon ist heute bereits medizinischer Alltag. Anderes steht gerade vor der Anwendung und für wieder andere Ansätze gibt es bereits klar definierte Forschungsziele. Es ist also Zeit, einmal den aktuellen Stand betreffend Tissue Engineering zu beleuchten:
Wann ich das erleben werde? In einem Traum, bei der spannenden Lektüre eines Science-Fiction-Romans oder vielleicht in der Realität im Jahr 2105?
Nun, die Wahrheit ist: So manches davon ist heute bereits medizinischer Alltag. Anderes steht gerade vor der Anwendung und für wieder andere Ansätze gibt es bereits klar definierte Forschungsziele. Es ist also Zeit, einmal den aktuellen Stand betreffend Tissue Engineering zu beleuchten:
- Wie sind die klinischen Erfahrungen mit den bereits angewandten Methoden?
- Bei welchen Erkrankungen können heute bereits mit Gewebsersatz bessere Ergebnisse erzielt werden, als mit den herkömmlichen Therapieformen?
- Gibt es Risiken beziehungsweise Nebenwirkungen wenn Zellen oder biologisches Material in der Humanmedizin eingesetzt werden?
- Worauf arbeitet die aktuelle Forschung, und was sind die langfristigen Ziele mit realen Chancen zur Verwirklichung?
- Wird es in Zukunft eine Zelltherapie für die derzeit noch unheilbare trockene Makuladegeneration geben? Werden Bandscheibenvorfälle über Tissue Engineering therapiert? Oder gibt es bereits biologische Ersatzteile für Arterien, Venen, Herzklappen, Zähne oder Knochen?
Diskutieren Sie mit!
Wenn Sie Fragen zum Thema haben, dann rufen Sie während der Sendung unter der kostenfreie Telefonnummer 0800 22 6979 an, oder posten Sie hier.
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- Leiden Sie unter Knorpelschwund im Gelenk und möchten wissen, ob eine Knorpelzelltransplantation Ihre Schmerzen lindern bzw. Ihre Erkrankung vielleicht sogar heilen kann?
- Fallen Ihnen die Zähne aus, weil Ihr Kieferknochen zu dünn sind und die Zahnwurzeln darin einfach keinen Halt mehr finden? Und möchten Sie mehr darüber erfahren wie diese Kieferknochen wieder aufgebaut werden können?
- Möchten Sie wissen, was bereits gegen Knochenverletzungen im Bereich des Gesichtes, die z. B. durch einen Unfall oder durch einen Tumor entstanden sind, getan werden kann?
- Oder leiden Sie unter den Folgen großflächiger Verbrennungen der Haut und möchten in Erfahrung bringen, ob die modernen Hautzüchtungen bei Ihnen nicht nur die Ästhetik sondern auch so manche verloren gegangene Funktion wiederherstellen können?
Text: Markus Hengstschläger
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xxiill am 03.10.2005, 15:17
Knie
Guten Tag! Bei mir wurden im Alter von 22 Jahren (bin jetzt 26) Abnützungserscheinungen an den Kniegelenken von meiner Hausärztin festgestellt. Meine Mutter, ihre Brüder und deren Mutter haben auch Knieprobleme. Nun interessiert mich wo ich mir eine genauere Diagnose holen kann, bzw Tipps um ein fortschreiten der Abnutzung aufzuhalten / zu verlangsamen. Vielen Dank!
Knie
Guten Tag! Bei mir wurden im Alter von 22 Jahren (bin jetzt 26) Abnützungserscheinungen an den Kniegelenken von meiner Hausärztin festgestellt. Meine Mutter, ihre Brüder und deren Mutter haben auch Knieprobleme. Nun interessiert mich wo ich mir eine genauere Diagnose holen kann, bzw Tipps um ein fortschreiten der Abnutzung aufzuhalten / zu verlangsamen. Vielen Dank!
reaktion
profnehrer am 05.10.2005, 14:18
Genau beurteilen kann nur ein Orthopäde
Die Beurteilung eines Knorpelschadens kann nur in Zusammenschau mit einer klinischen Untersuchung, MRT und Röntgenbildern erfolgen. Insbesondere müssen Vorverletzungen, die Stabilität (Kreuzbandfunktion), Meniskusläsionen und die Gelenksachse (O- oder X- Bein) beurteilt werden. Danach kann man Empfehlungen hinsichtlich Belastungen oder Therapie geben. Sie können mit Prof. Nehrer über die Redaktion - E-Mail: redaktion@orf.at - in Kontakt treten.
Genau beurteilen kann nur ein Orthopäde
Die Beurteilung eines Knorpelschadens kann nur in Zusammenschau mit einer klinischen Untersuchung, MRT und Röntgenbildern erfolgen. Insbesondere müssen Vorverletzungen, die Stabilität (Kreuzbandfunktion), Meniskusläsionen und die Gelenksachse (O- oder X- Bein) beurteilt werden. Danach kann man Empfehlungen hinsichtlich Belastungen oder Therapie geben. Sie können mit Prof. Nehrer über die Redaktion - E-Mail: redaktion@orf.at - in Kontakt treten.
wiesel111111 am 03.10.2005, 15:11
Knorpel für Kniescheibe
Guten Tag, ich bin m und 42 J. alt und habe Schmerzen infolge Abnützungen des Knorpels der rechten Kniescheibe. Gibt es bereits eine gut funktionierende Möglichkeit, einen solchen Knorpel zu züchten und zu implantieren?
Knorpel für Kniescheibe
Guten Tag, ich bin m und 42 J. alt und habe Schmerzen infolge Abnützungen des Knorpels der rechten Kniescheibe. Gibt es bereits eine gut funktionierende Möglichkeit, einen solchen Knorpel zu züchten und zu implantieren?
reaktion
profnehrer am 05.10.2005, 14:12
Es kommt darauf an...
Prinzipiell ist die Knorpelzelltransplantation an allen Lokalisationen im Kniegelenk möglich, wobei bis dato die Ergebnisse an der Kniescheibe etwas schlechter sind. Meist müssen Operationen die den Lauf der Kniescheibe im Gelenk verändern gleichzeitig durchgeführt werden, um die Ursache der Knorpelabnützung mitzubehandeln. Die Entscheidung ob dies sinnvoll ist kann nur im Einzelfall nach Dursicht der MRT und Röntgenbilder sowie einer klinischen Untersuchung erfolgen. Sie können mit Prof. Nehrer über die Redaktion -radiodoktor@orf.at - in Kontakt treten.
Es kommt darauf an...
Prinzipiell ist die Knorpelzelltransplantation an allen Lokalisationen im Kniegelenk möglich, wobei bis dato die Ergebnisse an der Kniescheibe etwas schlechter sind. Meist müssen Operationen die den Lauf der Kniescheibe im Gelenk verändern gleichzeitig durchgeführt werden, um die Ursache der Knorpelabnützung mitzubehandeln. Die Entscheidung ob dies sinnvoll ist kann nur im Einzelfall nach Dursicht der MRT und Röntgenbilder sowie einer klinischen Untersuchung erfolgen. Sie können mit Prof. Nehrer über die Redaktion -radiodoktor@orf.at - in Kontakt treten.
flokati am 03.10.2005, 14:49
kontaminierungen
wie sieht es mit möglichen verunreinigungen von reimplantierten, im reagenzglas gezüchteten geweben aus? ich verweise etwa auf die kontaminierung menschlicher stammzelllinien mit sialinsäure (Neu5Gc); siehe z.b. http://science.orf.at/science/news/ 132186
kontaminierungen
wie sieht es mit möglichen verunreinigungen von reimplantierten, im reagenzglas gezüchteten geweben aus? ich verweise etwa auf die kontaminierung menschlicher stammzelllinien mit sialinsäure (Neu5Gc); siehe z.b. http://science.orf.at/science/news/ 132186
reaktion
profewers am 06.10.2005, 09:47
Risiko besteht
Das Risiko der Kontamination von im Labor gezüchteten Geweben mit wie hier angesprochen Sialinsäure ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen. Dieses Thema kam auch kürzlich anlässlich des European Congress of Tissue Engineering zur Sprachen. Derzeit sind von Seiten der Europäischen Union Richtlinien zur Überprüfung und Qualitätssicherung solcher Implantate in Arbeit. Diese Richtlinien sollen in Zukunft sicherstellen, das Risiko solcher Kontaminationen zu eliminieren.
Risiko besteht
Das Risiko der Kontamination von im Labor gezüchteten Geweben mit wie hier angesprochen Sialinsäure ist in der Tat nicht von der Hand zu weisen. Dieses Thema kam auch kürzlich anlässlich des European Congress of Tissue Engineering zur Sprachen. Derzeit sind von Seiten der Europäischen Union Richtlinien zur Überprüfung und Qualitätssicherung solcher Implantate in Arbeit. Diese Richtlinien sollen in Zukunft sicherstellen, das Risiko solcher Kontaminationen zu eliminieren.
reaktion
profnehrer am 05.10.2005, 11:49
Qualitätskriterien
Die Verunreinigung von im Reagenzglas gezüchteten Zellen hängt weitgehend mit der Manipulation der Zellen im Kultivierungsprozess zusammen. Diese Prozesse sind an GMP/GLP Richtlinien gebunden und Qualitätskontrollen - von der Absicherung des Phänotyps bis zum Ausschluß von Infektionen - unterworfen. Bei der Verwendung enddifferenzierter Knorpelzellen sind derartige Phänomene nicht beobachtet worden, wobei die Manipulation dieser Zellen minimal ist. Im Stammzellenbereich sind wesentlich aufwendigere Selektionsverfahren nötig.
Qualitätskriterien
Die Verunreinigung von im Reagenzglas gezüchteten Zellen hängt weitgehend mit der Manipulation der Zellen im Kultivierungsprozess zusammen. Diese Prozesse sind an GMP/GLP Richtlinien gebunden und Qualitätskontrollen - von der Absicherung des Phänotyps bis zum Ausschluß von Infektionen - unterworfen. Bei der Verwendung enddifferenzierter Knorpelzellen sind derartige Phänomene nicht beobachtet worden, wobei die Manipulation dieser Zellen minimal ist. Im Stammzellenbereich sind wesentlich aufwendigere Selektionsverfahren nötig.
reaktion
dozkoller am 04.10.2005, 10:44
Prim. Koller
Grundsätzlich ist es so, dass die Zellen bei geringster Anwesenheit von Bakterien, Pilzen oder chemischen Kontaminationen nicht mehr gut wachsen würden, sodass man bei gutem Zellwachstum davon ausgehen kann, dass keine Kontamination vorliegt. Ein Problem besteht allerdings in Viruskontamination (HIV, Hepatitis, Zytomegalie), das Risiko wird durch excessive Testung der Spender jedoch minimiert.
Prim. Koller
Grundsätzlich ist es so, dass die Zellen bei geringster Anwesenheit von Bakterien, Pilzen oder chemischen Kontaminationen nicht mehr gut wachsen würden, sodass man bei gutem Zellwachstum davon ausgehen kann, dass keine Kontamination vorliegt. Ein Problem besteht allerdings in Viruskontamination (HIV, Hepatitis, Zytomegalie), das Risiko wird durch excessive Testung der Spender jedoch minimiert.
rwie am 03.10.2005, 14:49
Inselzellen
Wie ist der Stand der Forschung/Entwicklung im Bereich der Züchtung "eigener" Inselzellen?
Inselzellen
Wie ist der Stand der Forschung/Entwicklung im Bereich der Züchtung "eigener" Inselzellen?
reaktion
medizingesundheit am 04.10.2005, 12:02
Antwort Medizin Redaktion
Leider hatten wir in der Sendung keinen Diabetes-Spezialilsten. Daher würde ich Sie gerne an folgende Homepage weiterverweisen: www.diabetes-austria.com. Auf der Diabetes-Austria Seite können Sie über ein Forum direkt mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen. Nach Rücksprache mit der Chefredaktion kann die Antwort zwischen 10 Minuten und einer Woche dauern, es kommt immer darauf an, ob der von Ihnen gewählte Spezialist gerade im Lande ist, oder nicht.
Antwort Medizin Redaktion
Leider hatten wir in der Sendung keinen Diabetes-Spezialilsten. Daher würde ich Sie gerne an folgende Homepage weiterverweisen: www.diabetes-austria.com. Auf der Diabetes-Austria Seite können Sie über ein Forum direkt mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen. Nach Rücksprache mit der Chefredaktion kann die Antwort zwischen 10 Minuten und einer Woche dauern, es kommt immer darauf an, ob der von Ihnen gewählte Spezialist gerade im Lande ist, oder nicht.
falle am 03.10.2005, 14:44
schwierigkeitsgrad
ist es bei unterschiedlichen geweben verschieden schwierig, ersatzmaterial herzustellen? wenn ja, bei welchem gewebe ist es am schwierigsten, bei welchem am einfachsten?
schwierigkeitsgrad
ist es bei unterschiedlichen geweben verschieden schwierig, ersatzmaterial herzustellen? wenn ja, bei welchem gewebe ist es am schwierigsten, bei welchem am einfachsten?
reaktion
profewers am 06.10.2005, 09:44
Ja
Ja, verschiedene Körpergewebe sind unterschiedlich schwierig im Labor zu züchten. Vom Schwierigkeitsgrad her kann man sagen, dass Haut im Gegensatz zu anderen Geweben verhältnismäßig "leicht" zu züchten ist, weshalb dieses Gewebe auch das erste war, mit dem bahn brechende Erfolge erzielt wurden, dicht gefolgt von Knorpelgewebe. Knochen und z.B. Herzmuskelgewebe bzw. grundsätzlich Gewebe die Vaskularisation d.h. eine funktionierend Blutversorgung benötigen sind viel schwieriger zu züchten.
Ja
Ja, verschiedene Körpergewebe sind unterschiedlich schwierig im Labor zu züchten. Vom Schwierigkeitsgrad her kann man sagen, dass Haut im Gegensatz zu anderen Geweben verhältnismäßig "leicht" zu züchten ist, weshalb dieses Gewebe auch das erste war, mit dem bahn brechende Erfolge erzielt wurden, dicht gefolgt von Knorpelgewebe. Knochen und z.B. Herzmuskelgewebe bzw. grundsätzlich Gewebe die Vaskularisation d.h. eine funktionierend Blutversorgung benötigen sind viel schwieriger zu züchten.
reaktion
medizingesundheit am 04.10.2005, 11:59
Antwort Medizin-Redaktion
Leider hatten wir in der Sendung keinen Diabetes-Spezialilsten. Daher würde ich Sie gerne an folgende Homepage weiterverweisen: www.diabetes-austria.com. Auf der Diabetes-Austria Seite können Sie über ein Forum direkt mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen. Nach Rücksprache mit der Chefredaktion kann die Antwort zwischen 10 Minuten und einer Woche dauern, es kommt immer darauf an, ob der von Ihnen gewählte Spezialist gerade im Lande ist, oder nicht.
Antwort Medizin-Redaktion
Leider hatten wir in der Sendung keinen Diabetes-Spezialilsten. Daher würde ich Sie gerne an folgende Homepage weiterverweisen: www.diabetes-austria.com. Auf der Diabetes-Austria Seite können Sie über ein Forum direkt mit einem Spezialisten Kontakt aufnehmen. Nach Rücksprache mit der Chefredaktion kann die Antwort zwischen 10 Minuten und einer Woche dauern, es kommt immer darauf an, ob der von Ihnen gewählte Spezialist gerade im Lande ist, oder nicht.
talkative am 03.10.2005, 11:16
tissue engeneering bei blasen inkontinenz
mein sohn ist jetzt 8 jahre alt und aufgrund eines sakralen regressionssyndroms blasen-inkontinent. für eine spätere blasenvergrößerung stellten uns die ärzte für die ferne zukunft tissue engeneering als die "haltbarste" methode vor. das war vor 2 jahren. wie ist der stand der forschung und vor allem der stand der anwendbarkeit. vielen dank!
tissue engeneering bei blasen inkontinenz
mein sohn ist jetzt 8 jahre alt und aufgrund eines sakralen regressionssyndroms blasen-inkontinent. für eine spätere blasenvergrößerung stellten uns die ärzte für die ferne zukunft tissue engeneering als die "haltbarste" methode vor. das war vor 2 jahren. wie ist der stand der forschung und vor allem der stand der anwendbarkeit. vielen dank!
reaktion
dozkoller am 04.10.2005, 11:19
Medizin-Redaktion Antwort
Nach Rücksprache mit Doz. Koller können wir Ihnen folgende Antwort geben: Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Inkjektion von extrakorporal expandierten Muskelzellen in den Sphincter externus der Blase. Entwickelt wurde diese Methode von Univ.-Prof. Dr. Hannes Strasser von UNI-Klinik in Innsbruck. Diese Methode wird voraussichtlich recht bald auch an der Urologie im Wilheminenspital in Wien angeboten werden. Da wir in diesem Forum nur begrenzt Platz haben, würden wir Sie bitten - so Sie noch Fragen haben, sich an die Redaktion "Medizin und Gesundheit" direkt zu wenden: e-mail: radiodoktor@orf.at
Medizin-Redaktion Antwort
Nach Rücksprache mit Doz. Koller können wir Ihnen folgende Antwort geben: Offensichtlich handelt es sich dabei um eine Inkjektion von extrakorporal expandierten Muskelzellen in den Sphincter externus der Blase. Entwickelt wurde diese Methode von Univ.-Prof. Dr. Hannes Strasser von UNI-Klinik in Innsbruck. Diese Methode wird voraussichtlich recht bald auch an der Urologie im Wilheminenspital in Wien angeboten werden. Da wir in diesem Forum nur begrenzt Platz haben, würden wir Sie bitten - so Sie noch Fragen haben, sich an die Redaktion "Medizin und Gesundheit" direkt zu wenden: e-mail: radiodoktor@orf.at
cmyk am 03.10.2005, 10:52
gewebebanke
ist geplant, dass jede/r sozialversicherter im rahmen seiner staatlichen gesundheitsvorsorge gewebeproben in einer gewebbank ablegen kann? oder fällt das in die private eigenvorsorge?
gewebebanke
ist geplant, dass jede/r sozialversicherter im rahmen seiner staatlichen gesundheitsvorsorge gewebeproben in einer gewebbank ablegen kann? oder fällt das in die private eigenvorsorge?
reaktion
medizingesundheit am 04.10.2005, 13:25
Fortsetzung
Prof. Nehrer: ...wieder abrufbar machen. Prof. Koller: Es macht wenig Sinn Hautzellen einzufrieren. Die Wahrscheinlichkeit sie wirklich zu brauchein ist gering und die Möglichkeiten der Fremdhautdeckung sind sehr gut.
Fortsetzung
Prof. Nehrer: ...wieder abrufbar machen. Prof. Koller: Es macht wenig Sinn Hautzellen einzufrieren. Die Wahrscheinlichkeit sie wirklich zu brauchein ist gering und die Möglichkeiten der Fremdhautdeckung sind sehr gut.
reaktion
medizingesundheit am 04.10.2005, 13:22
bei bestimmten Erkrankungsbildern
Prof. Ewers: Bei bestimmten Erkrankungsbildern wie bspw. bei Lippen- Kiefer- Gaumenspaltung macht es Sinn - wenn der Patient noch einen jugendlichen Knochen hat - Knochenhaut zu kultivieren und einzufrieren. Diese Zellen könnte man nach 10-15 Jahren, wenn das Kind ausgewachsen ist für eine Kieferspaltosteoplastik verwenden. Er betont, dass man noch nicht weiß ob diese eingefrorenen Zellen auch wirklich brauchbar sein werden, Mediziner jedoch sicherlich für die Finanzierung dieser Methoden kämpfen werden, wenn sie sich als nützlich erweisen. Prof. Nehrer: Man könnte bei Patienten mit kleinen Knorpeldefekten Zellen aufheben und bei Verschlechterung des Defektes diese Zellen wieder abrufba
bei bestimmten Erkrankungsbildern
Prof. Ewers: Bei bestimmten Erkrankungsbildern wie bspw. bei Lippen- Kiefer- Gaumenspaltung macht es Sinn - wenn der Patient noch einen jugendlichen Knochen hat - Knochenhaut zu kultivieren und einzufrieren. Diese Zellen könnte man nach 10-15 Jahren, wenn das Kind ausgewachsen ist für eine Kieferspaltosteoplastik verwenden. Er betont, dass man noch nicht weiß ob diese eingefrorenen Zellen auch wirklich brauchbar sein werden, Mediziner jedoch sicherlich für die Finanzierung dieser Methoden kämpfen werden, wenn sie sich als nützlich erweisen. Prof. Nehrer: Man könnte bei Patienten mit kleinen Knorpeldefekten Zellen aufheben und bei Verschlechterung des Defektes diese Zellen wieder abrufba
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