Es ist ein Vermitteln von Emotionen und ein Befriedigen einer gewissen Neugierde.
Woher kommt Ihre Kreativität?
Das wüsste ich gerne selbst.
Ihr Motto lautet?
Ein Vermittler zwischen den Komponisten und dem Publikum zu sein.
Mehr zur Ö1 Talentebörse
Ein Perfektionist mit Technik-Ausbildung
Er hat nun im Jänner 2007 sein Studium an der KUG mit Auszeichnung abgeschlossen. Allerdings wird seine Freude von einer traurigen Nachricht überschattet: denn Teufels Lehrer Alexandr Satz starb vor kurzem.

Andreas Teufel
"Das Schwierigste ist für mich, den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Man hat ja eine bestimmte Vorstellung, was man mitteilen möchte. Und nun muss man versuchen, mit seinen begrenzten Fähigkeiten, das Beste herauszuholen", beschreibt der junge Pianist, der seit seinem achten Lebensjahr Klavier spielt, seine Auseinandersetzung mit dem Instrument.

Mit seinem Klavierabend im Dezember 2006 in Pottenstein, bei dem er Werke von Bach, Mozart, Schumann, Rachmaninow und Beethoven spielte und den er im Jänner 2007 in Graz wiederholte, hatte Andreas Teufel einen großen Publikumserfolg.
Zum Repertoire des Nachwuchspianisten, der täglich etwa zwischen zwei und acht Stunden übt, zählen u.a. Bach, Haydn, Mozart, Beethoven sowie Komponisten der deutschen Romantik wie Schumann und Schubert, die ihm besonders liegen - aber auch zeitgenössische Musik.
"Eigentlich bin ich durch den Schubert-Wettbewerb im Jahr 2000 zur modernen Musik gekommen, die damals bei mir bei Prokoffieff geendet hat. Ich musste mich für den Wettbewerb damit beschäftigen, was es auf diesem Gebiet überhaupt gibt - so z.B. Hans Erich Apostel oder Kazimierz Serocki. Und so entstand schließlich das Interesse, und ich habe entdeckt, dass mir die Moderne liegt. Vielleicht kann ich etwas zur Rezeption dieser Musik beitragen."

Ein Nachwuchstalent mit großer Affinität zur deutschen Romantik: Andreas Teufel (Mitte) mit seinem Lehrer Alexandr Satz (links) und Johannes Hönigsberger, seinem ersten Klavierpädagogen an der Musikschule, nach einem Konzert in Gutenstein 2001.
Im Rahmen der Grazer Uni-Reihe "Klangdebüts" trat Andreas Teufel, der 2004 als einer der Repräsentanten der Kunst-Universität Graz am Kammermusikfestival Stellenbosch in Südafrika teilnahm, im November 2004 bei einem Liederabend des Bassbaritons Shavleg Macharashvili auf, der im Grazer Stephaniensaal Werke von Sergej Rachmaninov interpretierte. Eine CD dieses Konzerts entstand im Sommer 2005.
"Es war ein Schritt in Liedbegleitung, und es war eine sehr positive Erfahrung. Denn wenn die Kommunikation stimmt, ist es eine Inspirationsquelle", resümiert der Nachwuchspianist.

Andreas Teufel bei Proben mit Shavleg Macharashvili (2004): "Als Solist kommuniziert man höchstens mit sich selbst oder mit dem Publikum - und als Liedbegleiter hat man einen Partner."
Am 17. Jänner 2007 gab Andreas Teufel im Grazer Bildungshaus Mariatrost - auch als Vorbereitung auf seine damals noch bevorstehende Diplomprüfung - ein Konzert mit Werken von Bach, Mozart, Schumann, Rachmaninow und Beethoven, darunter der Hammerklavier-Sonate.
Davor war er Ende Dezember 2006 mit großem Erfolg bei einem Konzert mit diesem Programm erfolgreich im Alten Herrenhaus in Pottenstein in Niederösterreich aufgetreten.
Im Oktober 2006 war der junge Pianist aufgrund seiner Teilnahme am diesjährigen Grazer Wettbewerb "Franz Schubert und die Musik der Moderne", bei dem er mit der koreanischen Sopranistin Sung Eun Heo mit Schubert-Liedern und Kompositionen aus dem 20. Jahrhundert antrat, in der Folge mit der jungen Sängerin beim Europäischen Liedforum Berlin eingeladen.
Die Entscheidung für seine berufliche Laufbahn hat der talentierte Pianist, der 1997 den dritten Platz beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" errang und Stipendiat von "Bösendorfer" sowie des Klavierhauses Streif war, noch nicht getroffen:
"Ich habe mich noch nicht entschieden und lasse es auf mich zukommen. Ich habe gewisse Visionen, wie man Naturwissenschaft, Kunst und Technik vielleicht verbinden könnte. Eine Möglichkeit wären Konzerte im kleineren Rahmen - aber es ist noch alles offen. Jedenfalls möchte ich den Menschen mit der Musik etwas mitgeben, was mit meiner Persönlichkeit zu tun hat, ihnen mitteilen, was mir wichtig ist", so Andreas Teufel.
Andreas Teufel
Links
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Universität für Musik und darstellende Kunst Graz - Alexandr Satz verstorben
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Technische Universität Wien
Stellenbosch University
Bildungshaus Mariatrost
Bösendorfer
"Jugend musiziert"
Klavierhaus Streif
Kulturforum Pottenstein
Sophie Pacini, Klavier
Angela Tröndle, Jazzmusikerin
Florian Aichinger, Flötist
Martin Riener, Posaune
Alice Sara Ott, Pianistin
Martin Eckmann, Tuba
Gernot Jöbstl, Oboe
Matthias Kranebitter, Komponist
Matthias Bartolomey, Cellist
David Eggert, Cellist
Alina Pinchas, Geige
Hannes Kerschbaumer, Komponist
Kristina Suklar, Geige
Stephan Maria Karl, Komponist
Michael Lagger, Jazz-Klavier
Herbert Maderthaner, Oboe
Wolfgang Heiler, Fagott
Marios Joannou Elia, Komponist
Rony Moser, Klarinettist
Antanina Kalechyts, Orgel
Meng Li, Dirigentin
Karin Meissl, Schlagwerk
Christoph Ehrenfellner, Dirigent, Komponist, Geiger
Daniela Koch, Flötistin
Christian Wieder, Jazztrompete
Christine Kisielewsky, Popularmusik
Chin-Chao Lin, Dirigent
Nikola Djoric, Akkordeon
Manuel Hofstätter, Schlagzeug
Elke Uta Frenzel, Oboe
Lea Birringer, Geigerin
Sebastian Aigner, Schlagwerk
Piotr Skweres, Violoncello und Komposition
Christoph Pepe Auer, Jazzmusiker
Sarah Christian, Geigerin
Raphael Handschuh, Viola
Ioanna Apostolakos, Geige
Adrian Buzac, Oboe
Daniel Ottensamer, Klarinettist
Clemens Berg, Pianist
Daniel Auner, Geiger
Christian Haimel, Gitarre
Martin August Fuchsberger, Dirigent
Katrina Szederkenyi, Harfenistin
Keiko Hattori, Pianistin
Stefan Stroissnig, Pianist
Bence Kulcsár, Schlagwerker
Gerald Pöttinger, Posaune
Evelyn Pena Comas, Querflöte
Marina Bkhiyan, Violine
Manuel Huber, Hornist
Christoph W. Pirker, Orgel
Katharina Engelbrecht, Geigerin
Jürgen Hofstätter, Trompete
Alex Ladstätter, Klarinette
Christoph Wimmer, Kontrabassist
Yuki Manuela Janke, Geigerin
Johannes Wilhelm, Pianist
Maria Erlacher, Sopran
Caroline Löffler, Violine
Cordula Stepp, Sopranistin
Elisabeth Baumer, Barock-Oboe
Konstanze Ackermann, Klassisches Saxofon
Andreas Penninger, Organist und Dirigent
Adam Rekucki, Kontrabass
Wolfgang Mayer, Komponist
Trio Tritonous, Geige, Cello, Klavier
Thomas Fichtinger, Klarinette
Peter Ovtscharov, Pianist
Andreas Teufel, Pianist
Sergey Malov, Violine
Andreas Ziegler, Tonmeister
Fabian Kerber, Bassposaune
Eva Klampfer, Jazzgesang
Alja Velkaverh, Flöte
Franziska Kober, Kontrabass
Peter Fliecher, Trompete
Veronika Trisko, Pianistin
Lucja Madziar, Geigerin
Christian Hollensteiner, Trompete
Hannes Hölzl, Posaune
Michaela Girardi, Geigerin
Michal Matejcik, Harfe
Johannes Bär, Trompete
Rupert Struber, Schlagzeuger
Jana Kmitova, Komponistin
Sandra Kirschenhofer, Flötistin
Birgit Selhofer, Dirigentin