Alles beginnt mit dem Leben - und daraus nimmt man etwas, und entwickelt etwas daraus, gleichgültig in welchem Genre.
Woher kommt Ihre Kreativität?
Ich denke aus meinen Erfahrungen.
Ihr Motto lautet?
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Über den Tanz zum Schauspiel

Barbara Novotny
In der Folge besuchte Barbara Novotny eine kleinere private Schauspielschule, tastete sich vor und gewann wieder Selbstvertrauen. Obwohl es noch nicht der Weg war, den sie sich vorstellte: "Es war aber eine gute Vorbereitung für die späteren Aufnahmeprüfungen. Ich habe eine paritätische Prüfung gemacht und mich dann hinausgewagt."
Das Vorsprechen an der Schauspielschule Kraus verlief allerdings enttäuschend: Man attestierte ihr zuwenig Talent für diesen Beruf. So trat sie mit wenig Hoffnung zum Vorsprechen am Reinhardt Seminar an: "Ich ging nur deshalb hin, weil ich bereits angemeldet war. Aber ich habe nicht geglaubt, aufgenommen zu werden - und schaffte es schließlich gegen sehr viel mehr Konkurrenz als an der Schauspielschule", erzählt die zielstrebige Jungkünstlerin.
Zu Novotnys Lehrern am Reinhardt Seminar zählen Klaus Maria Brandauer ("Er vermittelt sehr gut, wie es am Theater läuft und ich habe mir das gut gemerkt), Günter Einbrodt ("Wir haben einander instinktiv verstanden und er hat viel aus mir herausgeholt"), sowie Karlheinz Hackl ("Ich bewundere seine große Liebe zu dem, was er macht").
Derzeit studiert sie bei Michael König: "Ich bewundere und respektiere ihn, weil er ein so großes Wissen hat - über das Schauspielen hinaus. Wenn ich aus dem Unterricht gehe, bin ich voll Energie. Und ganz wichtig ist, dass Professor König mich herausfordert, nicht den einfachen Weg zu gehen. Denn dann kann man die Freude an diesem Beruf, der ja auch Schattenseiten hat, behalten. Durch ihn bin ich zu dieser Offenheit gekommen, die für diesen Beruf so wichtig ist."
Eine große Affinität hat Novotny vor allem zu starken Frauen-Charakteren wie der Johanna in Schillers "Jungfrau von Orleans", neben Anouilhs "Antigone" eine ihrer Traumrollen:
"Es zieht mich zu diesen starken, eigenwilligen Frauenrollen. Aber prinzipiell interessiert mich alles, was möglich ist."
Bühnenerfahrung konnte Barbara Novotny bisher bereits in "Play" in der Wiener Sargfabrik (2001) sowie in den Reinhardt-Seminar-Produktionen von Roger Vitracs "Victor oder Die Kinder an der Macht", in der Lesung "Du meine Wonne, du meine Lust", als Elli in Horvaths "Kasimir und Karoline" im Vorjahr sammeln. Heuer wirkte sie in Anthony Burgess' "Clockwork Orange", im Musical "Struwwelpeter", sowie in Shakespeares "Richard III." als Margareta mit.

"Clockwork Orange" (Reinhardt Seminar, 2005): In dem Stück von Anthony Burgess verkörperte Barbara Novotny mehrere Rollen.
Große Bedeutung haben für die junge Schauspielerin die Klassiker: "Sprachlich gibt es hier oft mehr zu entdecken als bei modernen Stücken. Auch wenn es nicht unsere heutige Sprache ist, kann man den Text so gestalten, dass es nicht rezitiert und verstaubt klingt. Man muss die Stücke so gestalten, dass man sieht, was bis heute relevant ist."

Als Hase im Musical "Struwwelpeter" (Reinhardt Seminar, 2005): "Es ist gut, dass ich auch in eine andere Richtung besetzt werde", so Barbara Novotny.
Erfahrungen sammeln konnte sie heuer auch auf einem anderen Gebiet - dem Hörspiel: Im Rahmen ihrer Ausbildung nahm sie im Reinhardt Seminar "Die vom Himmel Vergessenen" auf und wirkte beim "Mann ohne Eigenschaften als Thriller" für den Bayerischen Rundfunk mit.
"Einerseits muss man stark auf die Sprache achten. Da der Zuhörer in diesem Fall ja nichts sieht, muss man umso anschaulicher mitdenken, denn nur dann wird es für ihn lebendig. Aber es darf natürlich nicht die Wucht von Bühnensprache haben", resümiert Novotny ihre Erfahrungen.
Derzeit ist sie - auch im Hinblick auf künftige Vorsprechen - beim Rollenstudium der Eva Braun in Ulrich Hubs "Fräulein Braun", die Judith aus Nestroys "Judith und Holofernes" sowie der Helena aus dem "Sommernachtstraum" für eine Aufführung am Reinhardt Seminar.
Und welche Wünsche hat Barbara Novotny, die gerne auch in Filmen spielen möchte und zu deren Vorbildern Cate Blanchett zählt ("Weil sie wie ein Chamäleon von einer Rolle in eine andere schlüpft. Und weil ich an Schauspielern bewundere, wenn sie uneitel spielen") für ihre Zukunft? "Ein gutes Engagement, wo ich viel spielen kann, gute Rollen bekomme und gefordert werde."
Diana-Marina Fischer, Sopran
Sarantos Zervoulakos, Schauspielregie
Andrejus Kalinovas, Tenor
Raimund Orfeo Voigt, Szenografie
Angela Smigoc, Schauspielerin
Simona Eisinger, Koloratursopran
Martina Mikelic, Altistin
Markus Subramaniam, Schauspieler
Michael Großschädl, Schauspieler
Regina Riel, Sopran
Alexander Meile, Schauspieler
Stefan Leonhardsberger, Schauspieler
Martina Lechner, Musikalisches Unterhaltungstheater
Eva Maria Sommersberg, Schauspielerin
Marie Jung, Schauspielerin
Andrè Schuen, Bassbariton
Steffen Jäger, Regie
Emily Cox, Schauspielerin
Anna Unterberger, Schauspielerin
Theresa Langer, Schauspielerin
Verena Rotky, Bühnengestaltung
Ines Schiller, Schauspielerin
Louisa von Spies, Schauspielerin
Susanne Inkiow, Regie
Anita Götz, Sopran
Katja Lehmann, Regisseurin
Nikoletta Korkos, Tänzerin
Irene Mattausch, Sopran
Sophia Freynhofer, Schauspielerin
Johannes Pölzgutter, Musiktheaterregie
Nanina R. Kotlowski, Tänzerin
Florian Köhler, Schauspieler
Matthäus Schmidlechner, Tenor
Christiane Karg, Sopranistin
Matthias Lier, Schauspieler
Alexander F. Zieglarski, Schauspieler
Barbara Schulte, Theater-Regie
Petra Staduan, Schauspielerin
Anna Maria Nowak, Tänzerin
Nikolaus Barton, Schauspieler
Sirkka Mentlein, Musiktheater-Regie
Hannes Perkmann, Schauspieler
Thomas Frank, Schauspieler
Taylan Memioglu, Tenor
Magdalena Kronschläger, Schauspielerin
Florian Berger, Tanz
Jolene McCleland, Mezzosopran
Bettina Schwarz, Schauspielerin
Barbara Novotny, Schauspielerin
Bryan Rothfuss, Bariton
Peter Gregor Pertusini, Schauspieler
Tania Oppel, Koloratursopran
Anisha Bondy, Musiktheater-Regie
Daniela Keckeis, Schauspielerin
Katharina Knap, Schauspielerin
Rainer Sellmaier, Bühnenbild
Thiemo Strutzenberger, Schauspieler