Mit Können und Intuition anderen Menschen die Musik nahe zu bringen.
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Die kommt aus mir und aus der Beschäftigung mit meinen Erlebnissen.
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Hervorragende Ausbildung und Freude am Musizieren

Peter Fliecher
Darüber hinaus studierte Fliecher aber von 2000 bis 2001 auch noch am Mozarteum bei Hans Gansch und nahm überdies beim deutschen Trompeten-Solisten Reinhold Friedrich Privatunterricht. "Es ist wichtig, wieder Neues kennen zu lernen. Daher habe ich auch mit anderen Lehrern gearbeitet - und mir von jedem das Beste geholt."
Und ab kommenden Herbst wird er bei Klaus Schuhwerk an der Frankfurter Musik-Uni ein Gaststudium absolvieren. "Professor Schuhwerk befasst sich intensiv mit Blockaden in der Luftgebung. Für einen Orchestermusiker ist es sehr wichtig, sich mit diesem Bereich zu befassen."
"Es ist ja kein so leicht zu spielendes Instrument - denn wenn man falsch spielt, hört es jeder. Aber man kann sich z.B. bei Forte-Stellen, wie bei der 13. Schostakowitsch, die wir jüngst aufführten, darüber legen - und dem Orchester den gewissen Glanz verleihen", beschreibt der erfolgreiche Musiker seine besondere Beziehung zur Trompete.

"Für Musiker ist es oft das Schwierigste, mit der nervlichen Belastung fertig zu werden. Der ganze Körper sollte frei und nicht verkrampft sein - wie bei einem Sänger. Denn nicht die Trompete macht den Ton, sondern der Körper", so Peter Fliecher.
Das Jahr 2001 war eine besondere Herausforderung für Peter Fliecher: damals stand die Matura bevor und davor ein wichtiges Probespiel: "Die Matura fand im Mai und Juni statt und das Probespiel beim RSO im April. Es war eine sehr stressige, aber auch eine sehr positive Zeit. Und zum Glück habe ich beides geschafft und durfte dann im August beim RSO beginnen", schildert der bescheidene Musiker, der aus 34 Mitbewerbern ausgewählt wurde.

"Die Klassik-Konzerte kann man umso mehr genießen, weil wir sie ja nicht ständig im Programm haben", so RSO-Trompeter Peter Fliecher.
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Kürzlich wirkte der junge Trompeter bei den Dirigenten-Abschlussprüfungen der Wiener Musikuni mit, danach bei einem RSO-Konzert mit Beethovens Dritter unter Michael Boder in Passau. Und am 20. Juli hat Mozarts "Don Giovanni" unter RSO-Chef de Billy im Rahmen des Wiener Klangbogen-Festivals Premiere.
Ebenso spielt Fliecher in Erwin Schulhoffs musikalischer Tragikomödie "Flammen", die sich mit dem Don-Juan-Mythos befasst und ebenfalls im Rahmen des Festivals gezeigt wird, mit.
Aber auch als Solist ist Peter Fliecher zu hören: im Rahmen des Sommer-Konzerts des Innviertler Symphonie Orchesters wird er am 20. August in Ried im Innkreis das Trompeten-Konzert von Alexander Aratjunjan spielen.

Neujahrskonzert 2006 des Innviertler Symphonie Orchesters: "Ich spiele sehr gerne solistisch und nehme jede Möglichkeit wahr. Und das Solospiel wird vom RSO auch sehr gefördert", so Peter Fliecher.
Inzwischen konnte Peter Fliecher, der bereits mit 17 beim ersten Probespiel für das Linzer Brucknerorchester Zweiter wurde, vielfache Orchester-Erfahrungen sammeln: Mehrfach hat er bereits als Erster Trompeter u. a. beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bei den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, deren Förderungspreis er 1999 erhielt, beim Mozarteum Orchester Salzburg sowie dem Brucknerorchester Linz gespielt. "Kürzlich wurde ich wieder von den Münchner Philharmonikern für die Achte Bruckner unter Zubin Mehta geholt. Das ist schon eine große Ehre", freut sich der gefragte Musiker.
Und ebenso umfangreiche Erfahrungen hat Fliecher auf kammermusikalischem Gebiet, wo er u. a. mit Ensembles wie Kontrapunkte, die reihe, Klangforum Wien, Probrass, Art of Brass, der Haydn-Akademie oder den Innviertler Wadlbeissern zusammenarbeitet.

"Werke der Volksmusik sind mitunter gar nicht so einfach zu spielen, wie manche denken", erklärt Peter Fliecher, der nach wie vor gerne auf seiner steirischen Ziehharmonika spielt.
Und welche Wünsche hat der erfolgreiche RSO-Trompeter, der - je nach Orchestereinsatz - etwa drei bis fünf Stunden täglich übt?
"Ich bin in meinem Beruf sehr glücklich und liebe die Herausforderungen, die er bietet - einen anderen Beruf könnte ich mir gar nicht vorstellen. Was mir noch Freude bereiten würde, wäre, später einmal zu unterrichten", so Peter Fliecher, der bald als Vater Premiere hat.
Peter Fliecher
Veranstaltungs-Tipps
KlangBogen Wien: W. A. Mozart, "Don Giovanni", RSO Wien, Bertrand de Billy, Premiere: 20. Juli 2006, Beginn: 19:00 Uhr, weitere Vorstellungen: 23., 26. und 29. Juli, 2., 6., 9., 13., 16. und 18. August 2006, Beginn jeweils 19.00 Uhr
KlangBogen Wien, Erwin Schulhoff, "Flammen", RSO Wien, Bertrand de Billy, Premiere: 7. August 2006, Beginn: 20:00 Uhr, weitere Vorstellungen: 10., 14. und 17. August 2006, Beginn jeweils 20:00 Uhr
Innviertler Symphonieorchester, Sommerkonzert 2006, Dirigentin: Karen Kamensek, Solist: Peter Fliecher, Jahnturnhalle Ried im Innskreis, Beginn: 20:00 Uhr
Links
Anton Bruckner Privatuniversität
Art of Brass
Brucknerhaus Linz
Burgtheater
Brucknerorchester Linz
Ensemble die reihe
Ensemble Kontrapunkte
Haydn Festspiele Eisenstadt - HaydnAkademie
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
Innviertler Symphonie Orchester
Innviertler Wadlbeisser
Klangforum Wien
Mozarteum Orchester Salzburg
Münchner Philharmoniker
Salzburger Festspiele
Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Pro Brass
RSO Wien
Theater an der Wien - KlangBogen
Universität Mozarteum Salzburg
Wiener Symphoniker
Sophie Pacini, Klavier
Angela Tröndle, Jazzmusikerin
Florian Aichinger, Flötist
Martin Riener, Posaune
Alice Sara Ott, Pianistin
Martin Eckmann, Tuba
Gernot Jöbstl, Oboe
Matthias Kranebitter, Komponist
Matthias Bartolomey, Cellist
David Eggert, Cellist
Alina Pinchas, Geige
Hannes Kerschbaumer, Komponist
Kristina Suklar, Geige
Stephan Maria Karl, Komponist
Michael Lagger, Jazz-Klavier
Herbert Maderthaner, Oboe
Wolfgang Heiler, Fagott
Marios Joannou Elia, Komponist
Rony Moser, Klarinettist
Antanina Kalechyts, Orgel
Meng Li, Dirigentin
Karin Meissl, Schlagwerk
Christoph Ehrenfellner, Dirigent, Komponist, Geiger
Daniela Koch, Flötistin
Christian Wieder, Jazztrompete
Christine Kisielewsky, Popularmusik
Chin-Chao Lin, Dirigent
Nikola Djoric, Akkordeon
Manuel Hofstätter, Schlagzeug
Elke Uta Frenzel, Oboe
Lea Birringer, Geigerin
Sebastian Aigner, Schlagwerk
Piotr Skweres, Violoncello und Komposition
Christoph Pepe Auer, Jazzmusiker
Sarah Christian, Geigerin
Raphael Handschuh, Viola
Ioanna Apostolakos, Geige
Adrian Buzac, Oboe
Daniel Ottensamer, Klarinettist
Clemens Berg, Pianist
Daniel Auner, Geiger
Christian Haimel, Gitarre
Martin August Fuchsberger, Dirigent
Katrina Szederkenyi, Harfenistin
Keiko Hattori, Pianistin
Stefan Stroissnig, Pianist
Bence Kulcsár, Schlagwerker
Gerald Pöttinger, Posaune
Evelyn Pena Comas, Querflöte
Marina Bkhiyan, Violine
Manuel Huber, Hornist
Christoph W. Pirker, Orgel
Katharina Engelbrecht, Geigerin
Jürgen Hofstätter, Trompete
Alex Ladstätter, Klarinette
Christoph Wimmer, Kontrabassist
Yuki Manuela Janke, Geigerin
Johannes Wilhelm, Pianist
Maria Erlacher, Sopran
Caroline Löffler, Violine
Cordula Stepp, Sopranistin
Elisabeth Baumer, Barock-Oboe
Konstanze Ackermann, Klassisches Saxofon
Andreas Penninger, Organist und Dirigent
Adam Rekucki, Kontrabass
Wolfgang Mayer, Komponist
Trio Tritonous, Geige, Cello, Klavier
Thomas Fichtinger, Klarinette
Peter Ovtscharov, Pianist
Andreas Teufel, Pianist
Sergey Malov, Violine
Andreas Ziegler, Tonmeister
Fabian Kerber, Bassposaune
Eva Klampfer, Jazzgesang
Alja Velkaverh, Flöte
Franziska Kober, Kontrabass
Peter Fliecher, Trompete
Veronika Trisko, Pianistin
Lucja Madziar, Geigerin
Christian Hollensteiner, Trompete
Hannes Hölzl, Posaune
Michaela Girardi, Geigerin
Michal Matejcik, Harfe
Johannes Bär, Trompete
Rupert Struber, Schlagzeuger
Jana Kmitova, Komponistin
Sandra Kirschenhofer, Flötistin
Birgit Selhofer, Dirigentin