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Klangschönes Instrument mit vielen Möglichkeiten

Alja Velkaverh
Parallel zu ihrer gründlichen Ausbildung absolvierte die junge Musikerin überdies ein Postgraduate-Studium an der Accademia Lorenzo Perosi in Biella in Italien bei Peter-Lukas Graf, das sie im Herbst 2004 ebenfalls mit Auszeichnung beendete.
"Im Sommer vor zwei Jahren besuchte ich nach meinem Abschluss in Ljubljana in Salzburg einen Meisterkurs bei Peter-Lukas Graf, der mir sehr viel brachte. Daraufhin habe ich mich bei Professor Graf erkundigt, wo er unterrichtet. So kam ich an die Perosi-Akademie, an der vor allem bereits ausübende Musiker weiter lernen", so Velkaverh.
"Die Flöte hat einen sehr schönen Klang und man kann mit diesen Klangfarben sehr viel machen. Außerdem hat sie eine sehr schöne Rolle, denn es gibt sehr viele Soli in der Orchesterliteratur. Und mit der Flöte hat man auch sehr vielfältige Möglichkeiten in der Kammermusik", erläutert Velkaverh ihre besondere Affinität zu diesem Instrument.

"Präzise Intonation, gute Technik und schöner Klang - das sind die wichtigsten Faktoren. Auch bei technischen Übungen muss man auf diese drei Faktoren achten", so Alja Velkaverh, die eine Muramatsu-Flöte (14-Karat Gold mit Silbermechanik) spielt.
Heute verfügt die junge Flötistin bereits über umfangreiche Erfahrungen als Solistin, Orchestermusikerin und Kammermusikerin: So tritt sie regelmäßig in Österreich, Slowenien und Deutschland, wie u.a. bei den Sommer-Konzerten in Piran, mit dem Bamberger Streichquartett, bei den Stuttgarter Philharmonikern und wirkte beim Wiener Flötenfest 2005 mit. Bis vor kurzem war sie Mitglied des Wiener Jeunesse Orchesters, und im Sommer des Vorjahres trat sie als Soloflötistin im Festivalorchester der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter Helmuth Rilling auf. "Wir haben alle Brandenburgischen Konzerte sowie Bach-Messen gespielt. Seither ist die H-Moll-Messe für mich eines der eindrucksvollsten Werke, weil wir sie so genau erarbeitet haben", berichtet Velkaverh begeistert.
Zuletzt konzertierte sie im Mai mit dem Webern Symphonie Orchester der Musik-Universität im Rahmen der Wiener Festwochen im Musikverein, wo sie unter Leitung von RSO-Chef Bertrand de Billy als Solistin in Ravels "Daphnis und Chloe" zu hören war.
Vom September des Vorjahres bis vergangenen März war die Nachwuchsmusikerin Mitglied der Orchesterakademie des Bayerischen Rundfunks. In diesem Rahmen wirkte das Ausnahmetalent in Konzerten mit so bedeutenden Dirigenten wie Bernard Haitink und BR-Chefdirigent Mariss Jasons mit.

"Es war für mich eine ganz wichtige, unglaubliche Erfahrung. Noch dazu durfte ich Soloflöte spielen, was sonst nicht üblich ist", so Alja Velkaverh zu ihrem Studium an der Bayerischen Orchesterakademie.
Darüber klagen, dass dieses Jahr für sie nicht gut begonnen hätte, kann Alja Velkaverh durchaus nicht: Ende Jänner nahm sie auf Anraten von Philippe Boucly, Soloflötist des BR-Orchesters und ihr Lehrer in der Bayerischen Orchesterakademie, am Probespiel für die Bamberger Symphoniker teil - und wurde ab September als neue Soloflötistin engagiert.
"Ich habe mich für dieses Probespiel natürlich sehr intensiv vorbereitet - und es hat geklappt. Ich werde bereits beim Konzert im Rahmen des Musikfestes Berlin am 13. September sowie zwei Tage später beim Eröffnungskonzert in Bamberg, die beide Chefdirigent Jonathan Nott leitet, mitwirken", berichtet das glückliche neue Mitglied des renommierten Orchesters.
Und davor erhält die exzellente Musikerin, die bereits vielfache Preisträgerin nationaler Wettbewerbe in Slowenien ist und 2002 beim Internationalen Wettbewerb in Belgrad den zweiten Preis gewann, noch eine internationale Auszeichnung:
Am 4. September wird ihr im Beisein der deutschen Regierungschefin Angela Merkel und des französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac für ihre Leistungen der Förderpreis für junge Künstler der Europäischen Kulturstiftung "Pro Europa" im Bundeskanzleramt in Berlin verliehen.
Ihr Studium in Wien will die junge Musikerin, deren Repertoire von Werken des Barock über Mozart bis zu Francis Poulenc und Luciano Berio reicht, jedenfalls fortsetzen: "Ich werde mit Professor Schmeiser nach einer Lösung suchen. Aber im zweiten Studien-Abschnitt habe ich nicht mehr so viele Fächer zu machen."
Hat die erfolgreiche Flötistin noch einen Wunsch offen? "Nein, derzeit gibt es keinen - das wäre nach dem Engagement bei den Bamberger Symphonikern auch vermessen", so die prompte Antwort von Alja Velkaverh.
Alja Velkaverh
Links
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
Berliner Festspiele - Musikfest Berlin
Wikipedia - Philharmonie Berlin
Pro Europa - Europäische Kulturstiftung
Accademia Lorenzo Perosi
Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks
Bamberger Symphoniker
Festivalensemble Stuttgart
Konzert- und Kongresshalle Bamberg
Muramatsu
Musikakademie Ljubljana
Musikverein Wien
Sophie Pacini, Klavier
Angela Tröndle, Jazzmusikerin
Florian Aichinger, Flötist
Martin Riener, Posaune
Alice Sara Ott, Pianistin
Martin Eckmann, Tuba
Gernot Jöbstl, Oboe
Matthias Kranebitter, Komponist
Matthias Bartolomey, Cellist
David Eggert, Cellist
Alina Pinchas, Geige
Hannes Kerschbaumer, Komponist
Kristina Suklar, Geige
Stephan Maria Karl, Komponist
Michael Lagger, Jazz-Klavier
Herbert Maderthaner, Oboe
Wolfgang Heiler, Fagott
Marios Joannou Elia, Komponist
Rony Moser, Klarinettist
Antanina Kalechyts, Orgel
Meng Li, Dirigentin
Karin Meissl, Schlagwerk
Christoph Ehrenfellner, Dirigent, Komponist, Geiger
Daniela Koch, Flötistin
Christian Wieder, Jazztrompete
Christine Kisielewsky, Popularmusik
Chin-Chao Lin, Dirigent
Nikola Djoric, Akkordeon
Manuel Hofstätter, Schlagzeug
Elke Uta Frenzel, Oboe
Lea Birringer, Geigerin
Sebastian Aigner, Schlagwerk
Piotr Skweres, Violoncello und Komposition
Christoph Pepe Auer, Jazzmusiker
Sarah Christian, Geigerin
Raphael Handschuh, Viola
Ioanna Apostolakos, Geige
Adrian Buzac, Oboe
Daniel Ottensamer, Klarinettist
Clemens Berg, Pianist
Daniel Auner, Geiger
Christian Haimel, Gitarre
Martin August Fuchsberger, Dirigent
Katrina Szederkenyi, Harfenistin
Keiko Hattori, Pianistin
Stefan Stroissnig, Pianist
Bence Kulcsár, Schlagwerker
Gerald Pöttinger, Posaune
Evelyn Pena Comas, Querflöte
Marina Bkhiyan, Violine
Manuel Huber, Hornist
Christoph W. Pirker, Orgel
Katharina Engelbrecht, Geigerin
Jürgen Hofstätter, Trompete
Alex Ladstätter, Klarinette
Christoph Wimmer, Kontrabassist
Yuki Manuela Janke, Geigerin
Johannes Wilhelm, Pianist
Maria Erlacher, Sopran
Caroline Löffler, Violine
Cordula Stepp, Sopranistin
Elisabeth Baumer, Barock-Oboe
Konstanze Ackermann, Klassisches Saxofon
Andreas Penninger, Organist und Dirigent
Adam Rekucki, Kontrabass
Wolfgang Mayer, Komponist
Trio Tritonous, Geige, Cello, Klavier
Thomas Fichtinger, Klarinette
Peter Ovtscharov, Pianist
Andreas Teufel, Pianist
Sergey Malov, Violine
Andreas Ziegler, Tonmeister
Fabian Kerber, Bassposaune
Eva Klampfer, Jazzgesang
Alja Velkaverh, Flöte
Franziska Kober, Kontrabass
Peter Fliecher, Trompete
Veronika Trisko, Pianistin
Lucja Madziar, Geigerin
Christian Hollensteiner, Trompete
Hannes Hölzl, Posaune
Michaela Girardi, Geigerin
Michal Matejcik, Harfe
Johannes Bär, Trompete
Rupert Struber, Schlagzeuger
Jana Kmitova, Komponistin
Sandra Kirschenhofer, Flötistin
Birgit Selhofer, Dirigentin