Artikel zu Hörer/in des Monats
Hans Kostal, Pensionist
"Ich höre schon seit hundert Jahren Ö1"
Ich bin der einzige in meiner Familie, der Ö1 hört. Das liegt wohl am Musikgeschmack. Ich bin mit klassischer Musik groß geworden. Schon von meinem Vater her - der hatte noch Schellacks, die er mir vorgespielt hat. Das ist mir geblieben.
Teresa Indjein, Außenministerium
Ö1 ist ein Radiosender der Menschenliebe
Schon in meiner Kindheit haben wir zu Hause Ö1 gehört. Daran habe ich schöne Erinnerungen. An Sonntagen saßen wir ehrfürchtig vor dem "Philharmonischen Konzert".
Uta Derschmidt, Musikerin
Wenn ich es einschalte, nimmt es mich mit
Meine erste Erinnerung an Ö1 ist Ilse Buck. Es war schon bei meinen Eltern Tradition, Ö1 zu hören - ausschließlich. Damals wurde noch mitgeturnt, das hat sich aber irgendwann einmal aufgehört.
Helmut Scharf, bildender Künstler
Ö1 hat Zeit. 24 Stunden. Herrlich!
Als Kind hab ich natürlich auch schon Radio gehört, vor allem Ö Regional. Zu Ö1 bin ich vor mehr als 30 Jahren gekommen, weil Fernsehen nicht meine Geschichte ist. Radio ist ein offener Raum, du kannst dich bewegen.
Regina Sattler
Kleiner Wecker als Radio
Eine der ersten Sendungen, die mir in Erinnerung sind, ist "Menschenbilder" - das Wiederholende, das Leben, das da entsteht. Wenn man sonst kein Medium hat, ist das wie Kino. Ich höre einfach alles: "Klassik-Treffpunkt", "Im Gespräch", "Salzburger Nachtstudio"... Seit ich begonnen habe, in die Oper zu gehen, höre ich auch Opernsendungen.
Fritz Holzdorfer, ehemaliger Prater-Schausteller
Ich gehe mit Ö1 schlafen und wache mit Ö1 auf
Ö1 hat mir schon immer gefallen. Wie lange ich schon Club-Mitglied bin, weiß ich nicht, jedenfalls schon sehr lange. Die erste Sendung, die ich in Erinnerung habe, war allerdings eine unangenehme. Da wurde nur über das Schlechte im Prater gesprochen. Ich hätte das nicht gebracht! Das tut dem Prater nicht gut.
Emily Bono und Harald Hutter
Wir hören Ö1 am liebsten im Garten
Bono: Ich bin noch nicht lange in Österreich. Seit ich Ö1 besser kenne, habe ich das Gefühl, hier angekommen zu sein. Es ist ein Stück Zuhause, wenn man seinen Radiosender hat und das Programm so mehr oder weniger auswendig kennt.
Milan Turkovic, Dirigent und Fagottist
"Ein absolutes Unikum"
Für mich bedeutet Ö1 zu verschiedenen Tageszeiten Verschiedenes. Wenn ich eine Arbeit habe, zum Beispiel am Computer sitze, mag es vielleicht nur eine Berieselung oder Auflockerung sein oder ein Animieren, meine Arbeit gut zu machen. Aber von 9:00 bis 10:00 Uhr, beim "Radiokolleg", ist es auch eine Art zweites Universitätsstudium.
Gerald Votava, Schauspieler und Musiker
Wenn der Universitätsprofessor neben mir im Auto sitzt...
Ich höre Ö1 fast ausschließlich im Auto - in der Früh, denn wir haben einen Schulweg, und dann oft wieder ab Mittag. Wenn das Mittagsjournal ausführliche Politikerinterviews bringt, verraten die Zwischentöne oft mehr als so manche Analyse. Es gefällt mir, dass Ö1 kein Meinungsmacher-Radio ist.
Über den Schwerpunkt
Profil
Obwohl die Buggles Anfang der 1980er "Video Killed The Radio Star" sangen, sind Ö1 Hörer und Hörerinnen anderer Meinung. In dieser Rubrik werden Menschen porträtiert, für die Ö1 ein angenehmer Begleiter durch den Tag ist.
Aus dem Ö1 Programm
08:15 Pasticcio
mit Christoph Wagner-Trenkwitz. Gibt es unterirdische Variationen, die auf- und wieder abtauchen? Wir werden es erleben. Zwei Ausnahme-Ensembles, Franui und The Philharmonics, interpretieren Johannes Brahms bzw. Antonin Dvorak, und der Unterschied ...
08:55 Vom Leben der Natur
Riesige Steppenvögel. Der Zoologe Rainer Raab beobachtet Großtrappen im Nordburgenland. Die Großtrappen zählen zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt.
Teil 1: Ein spektakuläres Werben.
Gestaltung: Tina Plasil











