Ausland
12:00
Sa, 10.01.2009
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Sa, 10.01.2009
Krieg in Nahost
Politologe fordert Chancen für Palästinenser
Politologe fordert Chancen für Palästinenser
Eine kurzfristige Lösung für den Konflikt gibt es laut dem Politologen Harald Haas, der mehrere Jahre im Gazastreifen gelebt und unterrichtet hat, nicht. Dazu gebe es zu große kollektive psychologische Lasten auf beiden Seiten.
"Größtes Gefängnis der Welt"
Das größte Problem sei aber, dass die Menschen im Gazastreifen hermetisch abgeriegelt sind. Im "größten Gefängnis der Welt" gebe es kaum Medikamente oder Nahrungsmittel. "Solange dieser Zustand anhält, ist das Problem nicht zu lösen. Angriffe sorgen nur für mehr Solidarität", so Haas.
Chancen geben, um Radikale zu schwächen
Genau daraus beziehe die Hamas ihren Rückhalt aus der Bevölkerung. Die Hamas trete als Wohlfahrtsorganisation auf, eine Chance für Israel bestünde dann, wenn man die Grenzen öffnet und den Palästinensern Arbeit gibt. Damit nehme man den radikalen Gruppen den Nährboden. Man müsse den Menschen etwas geben, denn: "Wenn Mensch nichts hat, wird er bereit sein, sein Leben aufs Spiel zu setzen."
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UN-Resolution tangiert die Kriegsparteien nicht
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Das größte Problem sei aber, dass die Menschen im Gazastreifen hermetisch abgeriegelt sind. Im "größten Gefängnis der Welt" gebe es kaum Medikamente oder Nahrungsmittel. "Solange dieser Zustand anhält, ist das Problem nicht zu lösen. Angriffe sorgen nur für mehr Solidarität", so Haas.
Chancen geben, um Radikale zu schwächen
Genau daraus beziehe die Hamas ihren Rückhalt aus der Bevölkerung. Die Hamas trete als Wohlfahrtsorganisation auf, eine Chance für Israel bestünde dann, wenn man die Grenzen öffnet und den Palästinensern Arbeit gibt. Damit nehme man den radikalen Gruppen den Nährboden. Man müsse den Menschen etwas geben, denn: "Wenn Mensch nichts hat, wird er bereit sein, sein Leben aufs Spiel zu setzen."
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