Inland
12:00
Di, 27.10.2009
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Di, 27.10.2009
EU-Kommissar
Keine Vorschusslorbeeren für Hahn
Keine Vorschusslorbeeren für Hahn
Die Opposition ist sich einig wie selten in ihrer Beurteilung: Ein erfolgloser Minister werde nach Brüssel geschickt. So lautet die wenig schmeichelhafte Analyse von FPÖ, BZÖ und Grünen.
"Ausgedinge für gescheiterte Politiker"
FPÖ-Chef Heinz Christian Strache meint, SPÖ und ÖVP würden die EU-Kommission als "Ausgedinge für gescheiterte Politiker" betrachten. Hahn habe als Wissenschaftsminister nicht viel weitergebracht, "und ich frage mich, was soll er als Kommissar weiterbringen".
"Sondermülldeponie für glücklose Politiker"
Ganz ähnlich der der Befund von BZÖ-Obmann Josef Bucher. Den neuen Posten für Johannes Hahn beurteilt er so: Die EU-Kommission werde offenbar "immer mehr zu einer Art Sondermülldeponie, wo glücklose Politiker einen Job erhalten." Hahn sei ja nicht einmal in Österreich in der Lage, für Recht und Ordnung an den Universitäten zu sorgen.
"Schwaches Signal"
Hahn hinterlasse eine riesengroße Baustelle, sagt Grünenchefin Eva Glawischnig. Das lasse nichts Gutes für seinen neuen Job in Brüssel erwarten. Hahn habe auf den Universitäten im Moment einen "Flächenbrand" zu verantworten und damit in seinem engsten Verantwortungsbereich versagt. Anstatt ein starkes Ressort mit einer starken Persönlichkeit zu besetzen, sei das ein sehr schwaches Signal, so Glawischnig. Zudem habe das koalitionäre Gezerre um den EU-Kommissar dem Ansehen Österreichs geschadet.
Auch FPÖ-Chef Strache und BZÖ-Obmann Bucher kritisieren die öffentlich ausgetragene Suche nach einem Kandidaten als peinliches Gefeilsche und Politposse allererster Güte.
Mehr dazu in Ö1 Inforadio:
SPÖ und ÖVP einigen sich auf Johannes Hahn
Parteitaktik im Vordergrund
Hahn: Vom Uni-Hörsaal aufs Brüssler Parkett
Studentenproteste gehen weiter
"Ausgedinge für gescheiterte Politiker"
FPÖ-Chef Heinz Christian Strache meint, SPÖ und ÖVP würden die EU-Kommission als "Ausgedinge für gescheiterte Politiker" betrachten. Hahn habe als Wissenschaftsminister nicht viel weitergebracht, "und ich frage mich, was soll er als Kommissar weiterbringen".
"Sondermülldeponie für glücklose Politiker"
Ganz ähnlich der der Befund von BZÖ-Obmann Josef Bucher. Den neuen Posten für Johannes Hahn beurteilt er so: Die EU-Kommission werde offenbar "immer mehr zu einer Art Sondermülldeponie, wo glücklose Politiker einen Job erhalten." Hahn sei ja nicht einmal in Österreich in der Lage, für Recht und Ordnung an den Universitäten zu sorgen.
"Schwaches Signal"
Hahn hinterlasse eine riesengroße Baustelle, sagt Grünenchefin Eva Glawischnig. Das lasse nichts Gutes für seinen neuen Job in Brüssel erwarten. Hahn habe auf den Universitäten im Moment einen "Flächenbrand" zu verantworten und damit in seinem engsten Verantwortungsbereich versagt. Anstatt ein starkes Ressort mit einer starken Persönlichkeit zu besetzen, sei das ein sehr schwaches Signal, so Glawischnig. Zudem habe das koalitionäre Gezerre um den EU-Kommissar dem Ansehen Österreichs geschadet.
Auch FPÖ-Chef Strache und BZÖ-Obmann Bucher kritisieren die öffentlich ausgetragene Suche nach einem Kandidaten als peinliches Gefeilsche und Politposse allererster Güte.
Mehr dazu in Ö1 Inforadio:
SPÖ und ÖVP einigen sich auf Johannes Hahn
Parteitaktik im Vordergrund
Hahn: Vom Uni-Hörsaal aufs Brüssler Parkett
Studentenproteste gehen weiter