Ausland
18:00
Fr, 20.11.2009
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Fr, 20.11.2009
EU-Spitze
Ashton weist jede Kritik an Nominierung zurück
Ashton weist jede Kritik an Nominierung zurück
Mangel an Selbstbewusstsein kann man Catherine Ashton nicht vorwerfen. Die künftige EU-Außenministerin weist jede Kritik an ihrer Nominierung mit einem Eigenlob zurück: "Ich bin die beste für diesen Job, das werde ich in den nächsten Monaten zeigen.", sagt die Baroness von der britischen Labour-Party in einem BBC-Radio-Interview und sie fügt hinzu: "Alle 27 Repräsentanten haben sich für mich entschieden."
Ashton: Partnern auf Augenhöhe begegnen
Als ihre wichtigste Aufgabe sieht die neue EU-Außenministerin den Ausbau der Beziehungen zu den wichtigsten Wirtschaftsmächten und Schwellenländern. Aus ihrer bisherigen Funktion als EU-Handelskommissarin bringe sie die richtigen Erfahrungen mit, um Partnern wie den USA, Russland und China auf Augenhöhe zu begegnen, betont Britin.
Van Rompuy: "Werde mich um Konsens bemühen"
Wie gewohnt zurückhaltend präsentiert sich der künftige Eu-Präsident Hermann van Rompuy. Er habe sich zwar nicht bemüht, Ratspräsident zu werden, nun aber werde er sein Bestes tun, verspricht der 62-jährige: "Ich werde als Präsident allen zuhören und mich um Konsens bemühen.", so Van Rompuy.
Belgier fürchten um schwer gefundenen Frieden
Tatsächlich hat der Belgier den Ruf, auch unter schwierigsten Bedingungen Kompromisse aushandeln zu können. So hat er den Dauerstreit zwischen Flamen und Frankophonen entschärft. Seine Ernennung hat daher in Belgien nicht nur Stolz, sondern auch die Besorgnis ausgelöst, jetzt könnte die von Van Rompuy mühsam beigelegte Staatskrise wieder aufbrechen.
Mehr dazu in Ö1 Inforadio:
Catherine Ashton - Beziehung zu Österreich
Van Rompuy: Unauffälliger, erfolgreicher Mediator
Österreich: Großteils Zustimmung zu EU-Spitze
Belgier und Britin bilden EU-Spitze
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Britin Ashton soll Außenbeauftragte werden
Die neuen EU-Spitzen: Ihre Kompetenzen
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