Wirtschaft
07:00
Mo, 06.02.2006
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Mo, 06.02.2006
Personalabbau
"Golden Handshakes" bei den Casinos
"Golden Handshakes" bei den Casinos
Das Angebot der Casinos stößt auf reges Interesse. Nach nur einem Monat haben sich schon etliche Mitarbeiter zu einem freiwilligen Ausstieg bereit erklärt, sagt Vorstands-Direktor Paul Herzfeld, der von einer "sehr guten Reaktion" auf das Angebot spricht. Er erwartet, dass die angepeilten 150 Mitarbeiter tatsächlich den "Golden Handshake" ergreifen.
Bis zu 100.000 Euro Sonderzahlung
Der Ausstieg wird den Casino-Mitarbeitern mit einer Sonderzahlung, einer zusätzlichen Abfertigung, schmackhaft gemacht. Diese Sonderzahlung bewege sich in einer Größenordnung von 30.000 bis 100.000 Euro und orientiere sich daran, wie lange ein Mitarbeiter bereits im Unternehmen tätig war und wie alt er ist.
10 Mio. Euro Aufwand
Der finanzielle Aufwand dafür wird mit 10 Millionen Euro angenommen. In Summe und auf längere Sicht sei das für das Unternehmen aber günstiger, sagt Paul Herzfeld. Bis Jahresmitte gibt es noch diesen Anreiz für einen freiwilligen Ausstieg, die Casinos rechnen aber nicht damit, dass noch zahlreiche Croupiers das Unternehmen verlassen werden.
Automaten statt Tische
Zusätzlich mit diesem Angebot zum freiwilligen Ausstieg ist auch ein neues Gehaltssystem und eine neue Organisationsstruktur beschlossen worden, notwendig auch wegen des geänderten Spielverhaltens. Denn ein Großteil des Umsatzes wird mit den Automaten gemacht, bei denen deutlich weniger Personal gebraucht wird. Der Umsatz an den mitarbeiterintensiven Spieltischen geht hingegen zurück.
Profiteur dieser Entwicklung ist die niederösterreichische Firma Novomatic. Sie will nun in Österreich weiter expandieren.
Mehr dazu in Ö1 Inforadio
Bis zu 100.000 Euro Sonderzahlung
Der Ausstieg wird den Casino-Mitarbeitern mit einer Sonderzahlung, einer zusätzlichen Abfertigung, schmackhaft gemacht. Diese Sonderzahlung bewege sich in einer Größenordnung von 30.000 bis 100.000 Euro und orientiere sich daran, wie lange ein Mitarbeiter bereits im Unternehmen tätig war und wie alt er ist.
10 Mio. Euro Aufwand
Der finanzielle Aufwand dafür wird mit 10 Millionen Euro angenommen. In Summe und auf längere Sicht sei das für das Unternehmen aber günstiger, sagt Paul Herzfeld. Bis Jahresmitte gibt es noch diesen Anreiz für einen freiwilligen Ausstieg, die Casinos rechnen aber nicht damit, dass noch zahlreiche Croupiers das Unternehmen verlassen werden.
Automaten statt Tische
Zusätzlich mit diesem Angebot zum freiwilligen Ausstieg ist auch ein neues Gehaltssystem und eine neue Organisationsstruktur beschlossen worden, notwendig auch wegen des geänderten Spielverhaltens. Denn ein Großteil des Umsatzes wird mit den Automaten gemacht, bei denen deutlich weniger Personal gebraucht wird. Der Umsatz an den mitarbeiterintensiven Spieltischen geht hingegen zurück.
Profiteur dieser Entwicklung ist die niederösterreichische Firma Novomatic. Sie will nun in Österreich weiter expandieren.
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