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12:00
Mi, 31.01.2007
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Spielautomaten
"Kleines Glücksspiel" im Vormarsch
"Kleines Glücksspiel" im Vormarsch
Einarmige Banditen haben sie früher geheißen, jetzt sind es ausgefeilte Computer mit hochauflösenden Grossbildschirmen, die von hochtechnisierten Forschungunternehmen entwickelt werden. Eines der weltweit größten Unternehmen, die solche Spielautomaten erzeugen ist die österreichische Firma Novomatic mit Sitz in Gumpoldskirchen in NÖ.
8.800 Spielautomaten legal
Das Geschäft mit den Glücksspielautomaten blüht und gedeiht - und das sowohl legal als auch im Verborgenen. Der Glücksspiel-Automatenproduzent und -betreiber Novomatic hat in Österreich 8.800 Spielautomaten stehen. 2.000 davon stehen in den Casinos Austria, wo ohne Einsatzlimit gespielt werden kann.
Doppelt so viel illegale Automaten
Doch noch einmal so viele Spielautomaten stehen illegal in ganz Österreich. Und das ist für die Hersteller und Betreiber ebenso ein Problem wie für die Einnahmen der Länder. In Wien, Kärnten, der Steiermark und seit sieben Monaten auch in NÖ werden monatliche Gebühren pro genehmigtem Automat abgeliefert. In Wien sind das immerhin 1.400 Euro, in NÖ 1.000 Euro. Ein gutes Körberlgeld also für die Länder.
500 Arbeitsplätze in drei Jahren
In Niederösterreich hat die Firma Novomatic in einem halben Jahr 350 Automaten aufgestellt. 100 Arbeitsplätze wurden geschaffen. In drei Jahren sollen es 650 Automaten und 500 Arbeitsplätze sein. Ein Ausbau in anderen Bundesländern wie etwa Salzburg oder OÖ ist derzeit nicht geplant, sagt Novomatic Geschäftsführer Franz Wohlfahrt. Wenn die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen geschaffen sind, werde eine Ausbau jedoch rasch vorgenommen, so Wohlfahrt.
Kontrollen wegen Manipulation
Das so genannte kleine Glücksspiel sieht sich immer wieder mit Vorwürfen und Klagen von Spielern konfrontiert, dass die Automaten manipuliert seien. Erst vor kurzem wurden gegen die Novomatic solche Vorwürfe erhoben. Ermittlungen sind im Gange. Geschäftsführer Wohlfahrt weist solche Vorwürfe zurück. Er fordert sogar vermehrte Kontrollen, um sich von Anbietern, die ordnungspolitische Kriterien nicht erfüllen, abzugrenzen.
Novomatic: Schutz der Spieler im Vordergrund
Laut Polizei Wien konnten bei Kontrollen bisher keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Regelmäßige Kontrollen mit Sachverständigen sind aber per Gesetz nicht vorgeschrieben. Der Novomatic sei der Schutz der Spieler jedoch wichtig, sagt Wohlfahrt. Über 99 Prozent seien zufrieden und das stehe für ihn im Vordergrund.
Immer mehr Frauen vor Glückspielautomaten
Die Gefahr, dass Menschen süchtig aufs Spielen werden, sind zahlreich dokumentiert. Vor allem der Anteil der Frauen im Automatenglücksspiel steigt. Bei Männern boomt hingegen derzeit das Live-Pokerspiel. Casino Royal lässt grüssen !
8.800 Spielautomaten legal
Das Geschäft mit den Glücksspielautomaten blüht und gedeiht - und das sowohl legal als auch im Verborgenen. Der Glücksspiel-Automatenproduzent und -betreiber Novomatic hat in Österreich 8.800 Spielautomaten stehen. 2.000 davon stehen in den Casinos Austria, wo ohne Einsatzlimit gespielt werden kann.
Doppelt so viel illegale Automaten
Doch noch einmal so viele Spielautomaten stehen illegal in ganz Österreich. Und das ist für die Hersteller und Betreiber ebenso ein Problem wie für die Einnahmen der Länder. In Wien, Kärnten, der Steiermark und seit sieben Monaten auch in NÖ werden monatliche Gebühren pro genehmigtem Automat abgeliefert. In Wien sind das immerhin 1.400 Euro, in NÖ 1.000 Euro. Ein gutes Körberlgeld also für die Länder.
500 Arbeitsplätze in drei Jahren
In Niederösterreich hat die Firma Novomatic in einem halben Jahr 350 Automaten aufgestellt. 100 Arbeitsplätze wurden geschaffen. In drei Jahren sollen es 650 Automaten und 500 Arbeitsplätze sein. Ein Ausbau in anderen Bundesländern wie etwa Salzburg oder OÖ ist derzeit nicht geplant, sagt Novomatic Geschäftsführer Franz Wohlfahrt. Wenn die gesetzlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen geschaffen sind, werde eine Ausbau jedoch rasch vorgenommen, so Wohlfahrt.
Kontrollen wegen Manipulation
Das so genannte kleine Glücksspiel sieht sich immer wieder mit Vorwürfen und Klagen von Spielern konfrontiert, dass die Automaten manipuliert seien. Erst vor kurzem wurden gegen die Novomatic solche Vorwürfe erhoben. Ermittlungen sind im Gange. Geschäftsführer Wohlfahrt weist solche Vorwürfe zurück. Er fordert sogar vermehrte Kontrollen, um sich von Anbietern, die ordnungspolitische Kriterien nicht erfüllen, abzugrenzen.
Novomatic: Schutz der Spieler im Vordergrund
Laut Polizei Wien konnten bei Kontrollen bisher keine Unregelmäßigkeiten festgestellt werden. Regelmäßige Kontrollen mit Sachverständigen sind aber per Gesetz nicht vorgeschrieben. Der Novomatic sei der Schutz der Spieler jedoch wichtig, sagt Wohlfahrt. Über 99 Prozent seien zufrieden und das stehe für ihn im Vordergrund.
Immer mehr Frauen vor Glückspielautomaten
Die Gefahr, dass Menschen süchtig aufs Spielen werden, sind zahlreich dokumentiert. Vor allem der Anteil der Frauen im Automatenglücksspiel steigt. Bei Männern boomt hingegen derzeit das Live-Pokerspiel. Casino Royal lässt grüssen !