Inland
07:00
Fr, 01.08.2008
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Fr, 01.08.2008
Grüne Behindertensprecherin
Haidlmayr: unfreiwilliger Rückzug
Haidlmayr: unfreiwilliger Rückzug
Theresia Haidlmayr sagt, sie sei Politikerin aus Leidenschaft und aus Überzeugung, sehe aber keine Chancen mehr für sich auf der neuen Liste für die vorgezogene Nationalratswahl. Die Stimmenliste sei begrenzt und die Signale der Grünen gingen in Richtung Mittelstand und junge Wähler und Wählerinnen. Kandidaten für diese Gruppen müssten auf die Kandidatenliste. Da die Grünen nur vier bis fünf Mandate hätten, ginge sich ein Platz für sie nicht mehr aus.
Haidlmayr geht nicht freiwillig
Sie habe an der Parteispitze nachgefragt und kein eindeutiges Signal bekommen, dass sie wieder kandidieren solle. Ganz im Gegenteil, man hätte sie gefragt, ob sie in Zukunft in beratender Funktion tätig sein wolle. Sie meint: „Noch deutlicher kann man es gar nicht sagen.“ Sie gehe nicht freiwillig: das betont die Grüne Behindertensprecherin. Aber sie hätte keine Lust sich am 7. September auf einen unwählbaren Platz setzten zu lassen. Sie kämpfe nicht mehr, da sie nur dann kämpfe, wenn sie einen Funken Chance sehe.
Neuer Behindertensprecher wird nicht betroffen sein
Wer in Zukunft die grüne Behindertenpolitik vertreten werde, das wisse sie nicht. Irgendwer werde es tun, aber es wird jemand sein, der selber nicht betroffen ist: das sei eine riesiger Unterschied und vor allem ein Rückschritt von der Selbstbestimmung und –vertretung der Behinderten.
Grüne wollen neue Zielgruppen ansprechen
Das wichtigste Signal sei, dass sich die Grünen von der Politik verabschieden, dass Behinderte sich selber vertreten. Das wäre so, weil man jetzt andere Zielgruppen ansprechen wolle und wichtiger finde. Daher sei kein Platz mehr für sie gegeben.
Viele Probleme der Behinderten noch nicht gelöst
Haidlmayr betont, dass noch lange nicht alle Probleme der Behinderten gelöst seien. Sie fordert eine Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetztes und eine Verbesserung im Bereich des Pflegegeldes, genauso wie mehr Selbstbestimmungsrecht und Selbstvertretungsrecht für Menschen mit Behinderungen.
Haidlmayr geht nicht freiwillig
Sie habe an der Parteispitze nachgefragt und kein eindeutiges Signal bekommen, dass sie wieder kandidieren solle. Ganz im Gegenteil, man hätte sie gefragt, ob sie in Zukunft in beratender Funktion tätig sein wolle. Sie meint: „Noch deutlicher kann man es gar nicht sagen.“ Sie gehe nicht freiwillig: das betont die Grüne Behindertensprecherin. Aber sie hätte keine Lust sich am 7. September auf einen unwählbaren Platz setzten zu lassen. Sie kämpfe nicht mehr, da sie nur dann kämpfe, wenn sie einen Funken Chance sehe.
Neuer Behindertensprecher wird nicht betroffen sein
Wer in Zukunft die grüne Behindertenpolitik vertreten werde, das wisse sie nicht. Irgendwer werde es tun, aber es wird jemand sein, der selber nicht betroffen ist: das sei eine riesiger Unterschied und vor allem ein Rückschritt von der Selbstbestimmung und –vertretung der Behinderten.
Grüne wollen neue Zielgruppen ansprechen
Das wichtigste Signal sei, dass sich die Grünen von der Politik verabschieden, dass Behinderte sich selber vertreten. Das wäre so, weil man jetzt andere Zielgruppen ansprechen wolle und wichtiger finde. Daher sei kein Platz mehr für sie gegeben.
Viele Probleme der Behinderten noch nicht gelöst
Haidlmayr betont, dass noch lange nicht alle Probleme der Behinderten gelöst seien. Sie fordert eine Novellierung des Behindertengleichstellungsgesetztes und eine Verbesserung im Bereich des Pflegegeldes, genauso wie mehr Selbstbestimmungsrecht und Selbstvertretungsrecht für Menschen mit Behinderungen.