Artikel zu Karibuni
Sansibari Taarab
Musizieren, um zu leben
Das kulturelle Leben auf der Insel Sansibar ist geprägt von indischen, arabischen und ostafrikanischen Einflüssen, denn als Handelszentrum im Indischen Ozean war Sansibar jahrhundertelang auch ein Treffpunkt verschiedenster Kulturen. Deutlich wird das, wenn man einen Blick in die örtlichen Speisekarten wirft, aber auch wenn man sich sansibarische Musik anhört.
Die Last des Herzens
Geschichtsträchtiges und düsteres Bagamoyo
Bagamoyo ist ein verzauberter, aber nicht zauberhafter Ort: Vom verschlafenen Fischerort wurde es Umschlagplatz des ostafrikanischen Sklavenhandels und später zur Hauptstadt der Kolonie Deutsch-Ostafrika. Heute ist Bagamoyo vor allem Tagungsort für Beamte aus Tansanias Hauptstadt.
Filmfestival in Sansibar
Filme aus der Dhow Region
Sansibar ist eine Insel im Indischen Ozean vor der Ostküste Afrikas, und gehört als Teilrepublik zu Tansania. Auffällig ist, dass es – gemessen an der Einwohnerzahl und angesichts der Abgelegenheit der Insel – eine reichhaltige, professionelle Kulturszene gibt.
Über den Dächern von Sansibar
Auf Augenhöhe mit den Krähen
Reisende, die sich mittels kartographischen Druckwerks einen Überblick zu verschaffen suchen, müssen sich in Sansibar anders behelfen. Denn in Stone Town, der historischen Altstadt, sind weder Straßennamen noch Stadtpläne gängig. Also auf nach oben!
Sansibars Stone Town
Weltkulturerbe in Gefahr
Sansibar: Für viele ist dieser Ort ein Sehnsuchtsort. Sansibar klingt nach unerreichter Ferne und unerfüllten Träumen. Sansibar ist zwar tatsächlich sehr schön, aber nicht nur ein verträumtes Paradies. Die von Kolonialismus und Sklavenhandel geprägte Geschichte kollidiert mit der Gegenwart, mit Korruption, politischer Instabilität und Armut.
Daladala, Matatu und Waffenrad
Links, rechts und mitten drin
In Ostafrika unterwegs sein bedeutet, sich in übervolle Minibussen zu drängen, mit Taxlern Fahrentgelte zu verhandeln, regelmäßig Sand aus den Schuhen zu schütteln oder auch in einem Propellerflugzeug über dem türkisen Ozean zu vergessen, dass man einmal Flugangst hatte.
Windhundkultur in Nairobi
Musikalische Risikofreude vorausgesetzt
Windhund ist eine Formation in Österreich lebender Musiker, die mittels improvisierter Musik zu neuen Ufern aufbrechen - und gerne reisen. Und so fuhren Otto Lechner, Melissa Coleman und Karl Ritter im Juli 2010 mehrere Wochen lang durch den Osten Afrikas.
Über den Schwerpunkt
Profil
Anna Soucek begleitete die Musiker Otto Lechner und Windhund durch Ostafrika, einen von transozeanischem Austausch, dem Sklavenhandel und der Kolonialgeschichte geprägten Kulturraum. Mit "Karibuni" werden auf Suaheli Menschen willkommen geheißen.
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Aus dem Ö1 Programm
10:05 Wiener Festwochen 2012
Steude Quartett.
Luigi Cherubini: Streichquartett Nr. 1 Es-Dur, op. 12
Erich Wolfgang Korngold: Drei Sätez für Streichquartett aus der Musik zu"Viel Lärm um nichts" (Uraufführung)
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Es-Dur, op. 127 ...
11:40 Radiogeschichten
"Die Schwestern". Erzählung von Gabriele Wohmann (zum 80. Geburtstag). Es liest Christiane von Poelnitz. Gestaltung: Bernhard Herrman









