Hörspiel-Studio
Es ist, vermutlich, sein berühmtestes Hörspiel. Und es basiert ausschließlich auf dokumentarischem Material. Doch auf eine "emotionalisierende Darbietung" wollte der Dichter, Komponist und bildende Künstler Gerhard Rühm deswegen keineswegs verzichten. Also montierte er Musik, Vogelgezwitscher, Meinungsumfragen, Texte und Nachrichten zu einem 33-minütigen Statement, das seine Wirkung zur Zeit der sauren Regengüsse nicht verfehlte.
"Dieses Hörspiel", sagt Gerhard Rühm, "soll vor allem eine durch künstlerische Mittel besonders eindringlich gewordene Mitteilung sein, die - ohne Kommentar, ohne Polemik und durch kein persönliches Credo belastet - den Hörer zu eigener Stellungnahme provozieren will."
1984 wurde "Wald - ein deutsches Requiem" mit dem angesehenen "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet. Das Sterben des Waldes konnte, wie wir heute wissen, zwar weitgehend verhindert werden, Rühms Hörspiel hat in seiner zwingenden Verschränkung von künstlerischem Anspruch, Formgebung und politischer Intention aber bis heute unvermindert Bestand.
Am 12. Februar feiert Gerhard Rühm, Mitbegründer der Wiener Gruppe und einer der vielseitigsten Künstler Österreichs, seinen 80. Geburtstag. Grund genug, in Zeiten einer drohenden Klimakatastrophe sein - auch für die Entwicklung des Genres - wegweisendes Hörspiel ein weiteres Mal zu hören (Produktion WDR 1983)
Es ist, vermutlich, sein berühmtestes Hörspiel. Und es basiert ausschließlich auf dokumentarischem Material. Doch auf eine "emotionalisierende Darbietung" wollte der Dichter, Komponist und bildende Künstler Gerhard Rühm deswegen keineswegs verzichten. Also montierte er Musik, Vogelgezwitscher, Meinungsumfragen, Texte und Nachrichten zu einem 33-minütigen Statement, das seine Wirkung zur Zeit der sauren Regengüsse nicht verfehlte.
"Dieses Hörspiel", sagt Gerhard Rühm, "soll vor allem eine durch künstlerische Mittel besonders eindringlich gewordene Mitteilung sein, die - ohne Kommentar, ohne Polemik und durch kein persönliches Credo belastet - den Hörer zu eigener Stellungnahme provozieren will."
1984 wurde "Wald - ein deutsches Requiem" mit dem angesehenen "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet. Das Sterben des Waldes konnte, wie wir heute wissen, zwar weitgehend verhindert werden, Rühms Hörspiel hat in seiner zwingenden Verschränkung von künstlerischem Anspruch, Formgebung und politischer Intention aber bis heute unvermindert Bestand.
Am 12. Februar feiert Gerhard Rühm, Mitbegründer der Wiener Gruppe und einer der vielseitigsten Künstler Österreichs, seinen 80. Geburtstag. Grund genug, in Zeiten einer drohenden Klimakatastrophe sein - auch für die Entwicklung des Genres - wegweisendes Hörspiel ein weiteres Mal zu hören (Produktion WDR 1983)
Weitere Informationen:
Mehr Informationen zu diesem Hörspiel in oe1.ORF.at
CD-Tipps
Gerhard Rühm: verlier' nicht den kopf aus liebe
Gerhard Rühm: vom eintonstück zum damentango
Mehr Informationen zu diesem Hörspiel in oe1.ORF.at
CD-Tipps
Gerhard Rühm: verlier' nicht den kopf aus liebe
Gerhard Rühm: vom eintonstück zum damentango
Ö1 IM Februar
Neues Ö1 Programmschema
Ab 4. Jänner 2010 sendet Ö1 nach neuem Schema. Im Zentrum steht dabei die Neuorganisation des Nachmittagsprogramms.
Link
Ö1 Programmschema (PDF)
Richtig runterladen
Schritt 1: Log-in
Schritt 2: Download-Berechtigung
Ihre Download-Berechtigung kostet für ein Jahr EUR 39,- und umfasst 360 Downloads.
Ö1 Club-Mitglieder erhalten die Berechtigung um EUR 29,-.
Für Schulen gibt es dieses Service um EUR 24,-.
Downloadbare Sendungen sind mit Stern (*) gekennzeichnet, die MP3-Dateien ab dem Folgetag der Ausstrahlung für 30 Tage abrufbar.
AGB
FAQ Downloads
Sendungsliste