matrix - computer & neue medien

1. Google Glass im Test
Gestaltung: Sylvia Sammer

2. Sind Apps die besseren Mediziner?
Smartphone und Arztkittel
Gestaltung: Anna Masoner

1. Obwohl auch andere High-Tech-Firmen an Datenbrillen forschen, sorgt vor allem die "Google Glass" für weltweiten Gesprächs- und vor allem auch Diskussionsstoff. Sogar die Simpsons lästern in ihrer Jänner-Episode "Specs and the City" über eine sogenannte "Oogle Googles"-Datenbrille - durch deren Kamerafunktion kann doch Serienbösewicht Mr. Burns seine Angestellten ausspionieren, während sich Homer Simpson daran vergnügt, über Gesichtserkennung persönliche Daten der betrachteten Personen zu erfragen. Eine Funktion, die Google in der realen Welt derzeit allerdings verbietet.

Google überschwemmt die Welt seit einiger Zeit mit begeisterten Info-Videos über die Datenbrille und hat auch bereits rund 40.000 Stück der "Google Glass" in einer sogenannte Explorer-Version in den USA verteilt. Einige der Brillen haben sich auch nach Österreich "verirrt", unter anderem zu einem Gratzer Informatikstudenten. Er hat Sylvia Sammer gezeigt, wie er mit der Brille lebt.


2. In den diversen App-Stores findet man mittlerweile zig tausende Anwendungen, die sich mit den Themen Gesundheit und Medizin befassen: von digitalen Fitnesstrainern, Apothekenübersichten, Blutzuckertagebüchern oder Blutdruckmessern bis hin zu Hör- und Sehtest. Ein erheblicher Teil der Anwendungen richtet sich dabei an Profis. So können Ärzte oder Medizinstudenten mithilfe von Lernkarten für Anatomie ihr Wissen auffrischen oder sich auf sozialen Netzwerken über knifflige Fälle und schwierige Therapien austauschen. Werden Arztvisiten also bald nur mehr mit gezückten Smartphones und Tablets stattfinden? Anna Masoner hat sich für matrix umgehört.


Service

Google Glass in Austria
TED Talks: Sergey Brin: Google Glass - wozu?

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