Ambiente

Reisen mit Ö1. Reisemagazin, u.a. mit: Der Sultan am Heldentor. Fragmente islamischer Geschichte in Wien. Eine städtische Exkursion von Winfried Schneider; Von der Nymphe Parthenope zur Heiligen Klara und den Karthäusern. Ein Spaziergang zu den Kultorten Neapels entlang der Spaccanapoli. Von Christina Höfferer; Unendliche Wüste, schroffe Felsen und heilige Fische - Erkundungen rund um die Stadt Nurota in Usbekistan, von Matthias Haydn.

Seit vielen Jahrhunderten finden vielfältige Begegnungen zwischen dem Islam und Österreich statt. Oft werden sie aus aktuellen populistisch-politischen Motiven auf die 'Türkenkriege' reduziert. Dabei gibt es umgekehrt auch eine Fülle an Beispielen für reichen fruchtbaren Austausch in Kunst und Kultur. Denn die wechselseitige friedvolle Beeinflussung von Österreich und dem Islam ist vielfältig und hat zahlreiche Spuren hinterlassen, in der Musik, in den Wissenschaften und nicht zuletzt in der Architektur.
Besonders in Wien verweisen Details und ganze Bauwerke darauf, dass auch der Islam die Geschichte Österreichs mitgeprägt hat. In der Ausstellung 'Ostarrichislam. Fragmente achthundertjähriger gemeinsamer Geschichte' und im gleichnamigen Buch wird auf diese Spuren verwiesen. Bei einem Rundgang mit Gernot Galib Stanfel vom Islamischen Institut für Erwachsenenbildung werden sie anschaulich erlebbar.

Die schnurgerade Straße Spaccanapoli teilt die Stadt Neapel in Nord und Süd und verbindet einige der wichtigsten Kultplätze der Stadt. Im Herzen der Altstadt gibt die Kirche Gesù Nuovo mit eingeritzten Zeichen auf ihrer Fassade aus Vukansteinen Rätsel auf. Vor kurzem wurden die Zeichen als Noten einer Partitur gedeutet, die auch schon als Konzert aufgeführt wurde. Zum Kloster der Heiligen Klara führt die Spaccanapoli und zur Siegessäule des Heiligen Domenicus, deren Basis die Nymphe Parthenope ziert, die griechische Patronin der Stadt am Mittelmeer. Aus dem dichten innerstädtischen Gassengewirr geht es hinauf zur Kartause San Martino, wo einst Mönche in einsamer Abgeschiedenheit der Ewigkeit zu begegnen suchten.

Usbekistan ist vor allem bekannt für seine sagenumwobenen Seidenstraßen-Städte Samarkand, Buchara oder Chiwa. In authentisches Landleben abseits der Touristenströme kann man südlich des künstlich geschaffenen Aydarkul-Sees eintauchen. In den Bergdörfern rund um die Stadt Nurota bewirtschaften Bauern - umgeben von kilometerweiter Wüste - fruchtbare Oasen. Die Berge laden zu mehrtägigen Trekkingtouren ein. Einen Besuch wert ist auch die Stadt Nurota selbst. Die Chashmaquelle im Zentrum der Stadt ist Ziel tausender Pilger. In dem glasklaren Wasser der Quelle schwimmen Fische, die als heilig gelten.

Service

Neapel:
Buchtipp: Vincenzo de Pasquale:L´Enigma del Gesù Nuovo. Verlag Tilapia Edizioni
Das Buch enthält eine CD mit dem Konzert aus der Kirche.
Gerne steht der Autor für Fragen zur Verfügung, ganz einfach per E-Mail

Usbekistan:
Es finden heuer noch zwei Ö1 Studienreisen nach Usbekistan vom 25.10. - 2.11.2014 & 15.- 23.11.2014 statt, sowie mehrere von April bis Oktober 2015.
Artikel

Die CD "Islam Daham" kann man hier bestellen.

Link zu BARD.ALLAH:
Bard Allah

Akustische Ansichtskarte aus Sevilla:
Informationen über das Reisen in Spanien erteilt:
Spanisches Fremdenverkehrsamt (Turespaña)
Spanische Botschaft
Walfischgasse 8/14
A1010 Wien, Österreich
Spain Info

Informationen zur Flamenco Biennale in Sevilla:
general.bienal@sevilla.org
la bienal

Buchtipp:
Amena Shakir, Gernot Galib Stanfel, Martin M.Weinberger, "ostarrichislam. Fragmente achthundertjähriger gemeinsamer Geschichte", Al Hamra Verlag 2012

IRPA - Privater Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen
Irpa

Gernot Galib Stanfel
Kontakt: stanfel@aon.at


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