Wasserstofftankstelle

dpa/dpaweb/dpa/A3518 Miguel Villagran

Dimensionen - die Welt der Wissenschaft

Wasserstoffgas.
Ein Energiespeicher der Zukunft?
Gestaltung: Ilse Huber

In Zeiten des Klimawandels lautet das Credo: Weg von den fossilen, Treibhausgas fördernden Ressourcen hin zu den erneuerbaren Energieträgern. Doch Energie aus Wind und Sonne lassen sich nur erzeugen, wenn das Wetter passt.
Das führt an sonnigen und windigen Tagen zu einem Elektrizitäts-Überschuss, an anderen Tagen zu einem Defizit.

Die hochentwickelten Gesellschaften wollen aber Energie, die gleichmäßig und zuverlässig aus der Steckdose kommt. Ein Hoffnungsträger, der diesen Anspruch erfüllen könnte, wäre Wasserstoffgas. Es entsteht auf elektrolytischem Wege und könnte als Speichermedium für spätere Zeiten dienen. Als Antriebskraft für elektrische Fahrzeuge oder als Industrie-Werkstoff.

Strom als Gas zu speichern, besitzt den Vorteil, dass die vorhandenen Infrastrukturen von Leitungen, Rohren und Netzen verwendet werden können. Allerdings weiß man nicht, was das im Boden gespeicherte Wasserstoffgas im Untergrund macht? Wäre es besser, das Gas "rein" zu lagern oder umzuwandeln? In Österreich laufen die Forschungen dazu auf Hochtouren.

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SO | 18 Dezember 2016