Beate Winkler

ORF/URSULA HUMMEL-BERGER

Gedanken für den Tag

von Beate Winkler, Malerin und Menschenrechtspolitikerin. "Zukunftsbilder für ein neues WIR". Gestaltung: Alexandra Mantler

Dem Ruf des Neuen folgen

Hat man schon mal was von Ashoka gehört? Dem weltweit größten Netzwerk von Menschen, die eine faszinierende, soziale Idee haben? Eine Idee, die eine Gesellschaft zum Positiven verändern kann und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich ist? Also quasi eine eierlegende Wollmilchsau?

Als ich zum ersten Mal von Ashoka hörte und meine neugierige Nase wissen wollte, was es mit dieser Organisation mit dem eigenartigen Namen auf sich hat, - Ashoka war ein weiser Friedensfürst in Indien-, blieb mir der Mund offenstehen.

Mohammad Yunus, der bengalische Friedensnobelpreisträger mit den Minikrediten ist dabei, der Entwickler von Wikipedia ebenso, um nur zwei Beispiel zu nennen. Ich war fasziniert und begann mich mit Menschen zu beschäftigen, die begeistert bei einem gesellschaftlichen Wandel mitwirken. In Österreich, Deutschland, Europa - weltweit sind es Tausende, die sich aufgemacht haben, unsere Welt in ihrer Vielfalt zu erhalten, menschliche Beziehungen zu vertiefen, die Fähigkeiten und Begabungen von anderen Menschen zu fördern.

Haben sie etwas gemeinsam? JA! Selbstvertrauen und Vertrauen in andere Menschen, Solidarität und Mitgefühl. Sie machen sich auf wie ein Held, der aufbricht, um neue Kontinente zu entdecken und keine Angst vor Hindernissen hat. Keine Angst hinzufallen, wenn ich wieder aufstehen kann. Können wir das nicht auch - und konnten das perfekt am Anfang unseres Lebens als wir erste Schritte gingen, sagt die unverbesserliche Optimistin in mir.

Von diesen Ermutigungsgeschichten würde ich gern mehr hören. Von den großen und kleinen Heldinnen und Helden, die sich aufmachen, voller Selbstvertrauen und Vertrauen in andere - Vertrauen darauf, dass das Leben trägt. Eigentlich wäre es doch ganz leicht, ihnen zu folgen?

Service

Ausstellung: Strong in Hope - Zukunftsbilder für ein neues WIR
European Union Agency for Fundamental Rights

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Playlist

Komponist/Komponistin: Robert Schumann/1810 - 1856
Titel: Drei Romanzen für Oboe und Klavier op.94
* Einfach, innig (00:04:26)
Solist/Solistin: Ricardo Requejo /Klavier
Solist/Solistin: Ingo Goritzki /Oboe
Länge: 04:26 min
Label: Claves 508201

Sendereihe

Gestaltung