Klimawandel, Weltraumfahrt und Ungarns Unis

Gesundheitliche Kosten des Klimawandels +++ Putin: Klimawandel nicht vom Menschen verursacht +++ USA prüfen Ausstieg aus Pariser Klimaabkommen
+++ Erste Recycling-Rakete erfolgreich gestartet +++ Ungarische Unis kein Thema bei EVP-Treffen

1. Gesundheitliche Kosten des Klimawandels

Der Protest war groß, als im Februar der Bau einer 3. Landepiste am Flughafen Wien per Gerichtsurteil untersagt wurde. Immer wieder wird seither auf die Kosten hingewiesen, die dieses mit dem Klimawandel begründete Urteil verursacht. Expertinnen und Experten vom Climate Change Center Austria (CCCA) machen heute in Wien darauf aufmerksam: Auch der Klimawandel verursacht Kosten, besonders im Gesundheitsbereich.
Gestaltung: Eva Obermüller
Mit: Karl Steininger, Klimaökonom der Universität Graz


2. Putin: Klimawandel nicht vom Menschen verursacht

Laut Russlands Präsident Vladimir Putin ist die Erderwärmung nicht auf den Menschen zurückzuführen und daher auch nicht aufzuhalten. Die Schmelze der Eisberge dauere schon seit Jahrzehnten an, die Erwärmung Teil einer natürlichen Entwicklung, so Putin gestern beim Arktisforum in Nordrussland. Als Beleg nannte Putin Fotografien eines Österreichers - Details dazu auf science.ORF.at.


3. USA prüfen Ausstieg aus Pariser Klimaabkommen

Der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, hat gestern Abend bekannt gegeben, dass man bis zum G7-Gipfel im Mai einen Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen prüfen wolle.


4. Erste Recycling-Rakete erfolgreich gestartet

Groß war der Jubel, als um 0 Uhr 27 unserer Zeit zum ersten Mal eine wiederverwendete Rakete in Florida gestartet ist. Gebaut wurde diese Rakete vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX. Ihr Antrieb kann mehrmals gezündet werden, sie ist also recycelbar - ein "Meilenstein in der Geschichte des Weltalls".
Mit: SpaceX-Gründer Elon Musk


5. CEU kein Thema bei EVP-Treffen

Die Central European University (CEU) ist durch einen Gesetzesentwurf der ungarischen Regierung von der Schließung bedroht, Kritiker sprechen von einer Bedrohung für die Freiheit der Wissenschaft. Gestern hat Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) mit Ungarns Staatschef Viktor Orban beim Gipfeltreffen der Europäischen Volksparteien (EVP) gesprochen. Die Central European University war dabei kein Thema, heißt es aus dem Wissenschaftsministerium.


Redaktion: Elke Ziegler

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