Kann man sozial und ökologisch vertretbar die Welt erkunden?

Kann denn Reisen Sünde sein?
Diskussionsleitung: Astrid Plank

Rom will seine meistbesuchten Sehenswürdigkeiten wie die Spanische Treppe und den Trevi-Brunnen nur noch kontingentweise besuchen lassen. Auch andere von Touristen überrannte Städte wie Venedig oder Barcelona setzen ähnliche Maßnahmen. Massentourismus scheint mehr und mehr zu einem Ärgernis für die ansässige Bevölkerung zu werden und wegen der großen ökologischen Belastung, Stichwort: Flugreisen, auch zu einem Negativfaktor für die Umwelt.
Andererseits gibt es immer mehr Länder, in die der oder die durchschnittliche Reisende lieber nicht mehr fahren möchte, aus Angst vor Terroranschlägen oder wegen der politischen Lage im Gastland.
Was bedeutet das für die Reisebranche, und wie kann man sozial und ökologisch vertretbar die Welt erkunden?

Darüber diskutieren:

Gregor Kadanka, Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer

Cornelia Kühhas, Expertin für Nachhaltigen Tourismus/ Naturfreunde Internationale

Peter Zellmann, Institut für Freizeit- und Tourismusforschung

Diskussionsleitung: Astrid Plank

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