Atomkraftwerk Zwentendorf

AFP/JOE KLAMAR

Zwentendorf und kein Ende

Der Umgang mit dem Atomkraftwerk Zwentendorf. Ein Lehrstück wirtschaftspolitischer Zeitgeschichte. - Moderation: Hubert Arnim-Ellissen, Gestaltung: Christian Hunger

Es ist die größte Investitionsruine der Republik Österreich und gilt als Symbol für politischen Starrsinn gepaart mit Mangel an Entscheidungsfähigkeit. In diesen Tagen jährt sich zum 45. Mal der Baubeginn des Kernkraftwerkes Zwentendorf. Ein Kraftwerk, das nie Atome sondern bloß Meinungen gespalten hat.

Bis heute weiß man nicht so recht, was man damit anfangen soll. Vor einigen Jahren hat die niederösterreichische EVN die Anlage vom Verbund und den übrigen Landesenergiegesellschaften zum Schnäppchenpreis von 2,5 Millionen Euro erworben. Die Steuerzahler haben bisher weit mehr als 1 Milliarde Euro dafür bezahlt. Die EVN hält sich das Gelände als Reservestandort für ein Gaskraftwerk. Aktuelle Pläne gibt es aber noch nicht. Inzwischen entwickelt sich das Kraftwerk zu einem Besuchermagnet. Das Wirtschaftsmagazin SALDO berichtet über die aktuellen Pläne.

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