Ella Fitzgerald

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First Lady of Jazz. Ella Fitzgerald im Porträt. Von Günter Kaindlstorfer

Sie war - neben Billie Holiday - die bedeutendste Sängerin in der Geschichte des Jazz: Ella Jane Fitzgerald, deren Geburtstag sich am 25. April 2017 zum 100. Mal jährt.

Als uneheliche Tochter einer Wäscherin und eines Eisenbahners in ärmlichsten Verhältnissen in Yonkers/New York aufgewachsen, stieg die stimmgewaltige Afroamerikanerin im Verlauf ihrer Karriere zur unumschränkten Königin des Jazz-Gesangs auf. "Keine andere Vokalistin des Jazz besaß eine größere stimmliche Spannweite als Ella Fitzgerald mit ihrem 3-Oktaven-Spektrum", so der Jazzpublizist Johannes Kunz, der pünktlich zu Fitzgeralds 100. Geburtstag eine Biografie vorgelegt hat.

Ella Fitzgerald, das zeigt ihre Diskografie, nahm mehr Schallplatten auf als jede andere Jazzsängerin des 20. Jahrhunderts, sie gab mehr Konzerte rund um den Erdball als alle ihre Kolleginnen und sie hatte ein außerordentliches Repertoire - von Swing über Bebop und Blues bis hin zu Bossa Nova, Samba, Gospel und Hip-Hop. "Musik strömte förmlich aus ihr heraus", erinnerte sich der Pianist Jimmy Rowles: "Wenn Ella die Straße entlang ging, hinterließ sie Töne."

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Buch-Tipp:
Johannes Kunz, "Ella Fitzgerald und ihre Zeit", Langen-Müller-Verlag

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