Murenabgang in Afritz am See

APA/GERT EGGENBERGER

Wie schützt man Ortschaften vor Muren und Lawinen?

Auffangnetze und Lawinenbrecher. Techniken gegen die Unvorhersehbarkeit des Berges

Vergangenen Sommer verwüsteten zwei Muren einen Teil der Kärntner Gemeinde Afritz am See. Nach heftigen Regenfällen war ein Schlamm-Stein-Gemisch in den Ort gestürzt und hatte binnen kurzer Zeit vierzig Keller bis zur Decke verschüttet. Bei manchen Häusern lagen Schlamm und Geröll bis zu zwei Meter hoch. Am Hang über Afritz entsteht nun eine 250 Meter breite und 14 Meter hohe Betonschutzmauer, die Erdrutsche eindämmen soll. Aufhalten lassen sich solche Naturkatastrophen nicht. Wie können sich Ortschaften vor Muren und Lawinen am besten schützen?

Gestaltung: Kathrin Wimmer

Aufgeräumt: Jonathan Scheucher

Service

Institut für Alpine Naturgefahren/Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
Institutsleitung: Johannes Hübl

dlp Ziviltechniker-GmbH
Herbert Prax (Geschäftsführung)
A-5020 Salzburg (Zweigniederlassung)
Ziegeleistraße 34
Tel.: 0662 / 455149
E-Mail: salzburg@dlp.at

Wildbach- und Lawinenverbauung Österreich
Leitung: Florian Rudolf-Miklau
Sektionsleiter Kärnten: Josef Brunner

Landesgeologischer Dienst Salzburg
Rainer Braunstingl (Landesgeologe)

Sendereihe